Ich denke, dies sollte jeder für sich persönlich entscheiden, was er will oder nicht will, ich habe eine Menge Erfahrung gesammelt, dass gerade bei Mario die Patientenverfügung sehr wichtig gewesen ist. So konnte ich das tun was er haben wollte. Ich denke jeder muss die Verfügung des anderen akzeptieren und folge leisten, dabei haben die eigene Gefühle nichts verloren und kommen nicht in Erscheinung. So hart es klingt, es ist eine Verfügung des anderen Menschen der über sein Leben entschieden kann und darf von keinen bewertet werden, was würde ich an der Stelle tun. Die Frage können wir nicht beantworten, der wir sind nicht an der Stelle. Deswegen sollte man sich bewusst sein, wenn man als Bevollmächtigter die Patientenverfügung annimmt, dass man diesen Weg gehen muss, nicht dem Weg dem man alleine für den Menschen aussuchen würde, sondern so wie er es sich gewünscht hat und für sich ausgesucht hat. Ich denke die Patientenverfügung wird nicht durchgezogen, wenn Hoffnung auf weiteres Leben besteht, denn es ist klar definierbar in welcher Situation dies geschehen soll!
Klar Ängste und Sorgen sind berechtigt, aber ich denke, dies kann man für sich selber lösen in dem man sich sehr viel mit dem Leben auseinander setzt. Offene Fragen würde ich einfach einem erfahrenen Arzt in Hospiz stellen, die sind in dem Bezug sehr ausgebildet und haben Erfahrung mit sterben.
Gruß Marek Jan