Beiträge von Fonni64

    Lieber Markus,

    Mein aufrichtiges Beileid!!

    Auch ich habe meinen geliebten Mann im Endstadium Krebs bis zuletzt begleitet, am Ende auf seinen Wunsch mit palliativer Sedierung.

    Ich war die Wochen vorher Zuhause und die letzte Woche auf der Palliativstation 24 Stunden an seiner Seite, die ersten 15 Stunden der Sedierung waren einfach nur schrecklich!! Von "friedlich" keine Spur, er war unruhig und von außen betrachtet schien er sich zu quälen und dagegen anzukämpfen..... Ich habe furchtbar gelitten und konnte bis heute auch noch niemanden davon erzählen....

    Ich habe mir genau dieselben Fragen gestellt und Vorwürfe gemacht, ob ich irgendwo Fehler gemacht habe. Ich glaube heute, dass es von außen betrachtet ganz anders wirkt, als der Betroffene tatsächlich fühlt. Ich glaube der Abschied aus dem Leben hat andere Maßstäbe als wir "Lebenden" uns vorstellen können.

    Marek hat Recht: es sollte der Job der Ärzte sein, die Angehörigen GUT UND UMFASSEND aufzuklären und denen, die an der Seite ihrer Lieben ausharren, beizustehen.

    Die Realität sieht oft anders aus.

    Alles Liebe und sei versichert: Das hast Du gut gemacht!

    Dagmar

    Hallo Lise,

    Es tut mir sehr leid dass du deine treue Freundin gehen lassen musstest.

    Ich habe immer Tiere gehabt ( Katzen, Hunde, Pferde) und musste auch schwere Abschiede nehmen. Rituale habe ich keine, denke aber voller Dankbarkeit an unsere gemeinsamen Erlebnisse, sehe sie in Gedanken vor mir an bestimmten Stellen beim Spaziergang.

    Wenn man ein Tier zu sich nimmt, weiß man in der Regel, was kommen wird. Das macht es nicht weniger traurig, aber die anderen Tiere wollten eben auch weiter gut versorgt sein. Deshalb habe ich mich denen gewidmet die am Leben waren. Nach einer gewissen Zeit habe ich mir dann einen Nachfolger geholt. Nicht als Ersatz, sondern weil ich gerne mit Tieren lebe und weil die Tierheime voll mit armen Seelen sind, denen ich ein gutes Leben bieten kann.

    Liebe Grüße!

    Hallo Sanny68,


    Ich habe schon immer Tiere in meinem Leben gehabt und viele musste ich gehen lassen. Das tut sehr weh( gerade bei einem Hund ist es besonders schwer), aber gehört leider dazu...

    In dem Moment wo ich die Verantwortung für ein Tier übernehme, weiß ich dass dieser Tag kommen wird und daß ich dann nicht an mich selbst denken darf, sondern fair bleiben muss.

    Was mir immer ein bisschen geholfen hat, ist der Gedanke dass ich , meinen Tieren das bestmögliche Leben geschenkt habe, dass mir möglich war. Egal ob Katze, Pferd, Hund oder Huhn...immer habe ich das Tierwohl im Blick und handele entsprechend. Mehr kann man nicht tun! Und vielleicht tröstet es dich ein bisschen dass ihr viele wunderbare Jahre zusammen hattet! Ich hoffe dass es deiner Hündin bald besser geht und du die Zeit mit ihr genießen kannst, auch wenn dein Chico fehlt.

    Vielleicht hilft es einen Anwalt einzuschalten? Dreiminuseins ..

    Wart ihr verheiratet? Manchmal stellen sich Behörden aus Prinzip quer wenn man kein "Ehepartner" sondern einfach Partner ist.

    Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen dass du endlich Klarheit bekommst! 😘

    @Faultier

    Das finde ich eine wunderbare Idee!

    Nach dem Tod meines Mannes habe ich so gehofft dass ich noch ein paar persönliche Zeilen finde, die mir Halt oder Trost bringen....

    Leider war da Nichts. Die Krankheit hat so Fahrt aufgenommen, dass wir beide völlig überrumpelt waren.

    Ich habe ihm einen Brief mit in die Urne gelegt... meine Liebeserklärung für die Ewigkeit! Mi manchi!

    Dagmar :s121: