Wie geht ihr mit dem Tod eures Hundes um

  • Hallo zusammen


    Ich bin Lise und musste mein geliebtes 15 Jahre altes Hundemaedchen am 12.12.2025 gehen lassen.

    Den Schmerz und die Trauer brauche ich nicht zu beschreiben,jeder der seinen Begleiter abgeben musste kennt das.

    Ich wollte von euch wissen,ob ihr gewissen " Rituale" praktiziert oder welche Gewohnheiten ihr einfach nicht ablegen koennt oder wollt.

    Bei mir z.Bsp gehe ich abends alleine den Weg spazieren den wir gemeinsam gingen und setze mich dann ein paar Minuten auf der Bank,meistens wenn es schon dunkel ist.

    Ich sehe jeden Strauch,jeden Stein den sie beschnueffelte ,ich kenne ihre Lieblingsstellen und sehe sie dann vor mir.

    Oder wenn wir mal weg waren und sie war alleine Zuhause, dann ging ich zuerst immer zur Wohnzimmertuere wo sie auf uns wartete und lies sie raus,noch bevor ich was anderes machte ,was ja auch nichts besonderes ist,aber ich mache es jetzt auch noch,wo sie nicht mehr da ist,ich oeffne die Tuer.

    Ihr Kissen mit ihrer Felldekce liegt noch hier,sie wird auch noch lange liegen bleiben,ein Stueckchen von ihrer Felldekce habe ich abgeschnitten und nehme ich mit wenn ich mal weiter von Zuhause bin.

    Morgen ist es eine Woche her das sie nicht mehr da ist,und dann werde ich ein Teelicht auf der Bank stellen wo wir sspazieren gingen.

    Was habt ihr fuer ,ich nenne es Rituale?

    Ich weiss momentan kein anderer Ausdruck,ich bin seit ihrem Tod nicht mehr Ichselbst.



    Liebe Gruesse und guten Mut

  • Hallo Lise,

    Es tut mir sehr leid dass du deine treue Freundin gehen lassen musstest.

    Ich habe immer Tiere gehabt ( Katzen, Hunde, Pferde) und musste auch schwere Abschiede nehmen. Rituale habe ich keine, denke aber voller Dankbarkeit an unsere gemeinsamen Erlebnisse, sehe sie in Gedanken vor mir an bestimmten Stellen beim Spaziergang.

    Wenn man ein Tier zu sich nimmt, weiß man in der Regel, was kommen wird. Das macht es nicht weniger traurig, aber die anderen Tiere wollten eben auch weiter gut versorgt sein. Deshalb habe ich mich denen gewidmet die am Leben waren. Nach einer gewissen Zeit habe ich mir dann einen Nachfolger geholt. Nicht als Ersatz, sondern weil ich gerne mit Tieren lebe und weil die Tierheime voll mit armen Seelen sind, denen ich ein gutes Leben bieten kann.

    Liebe Grüße!

  • Liebe Lise,

    wir haben unseren Henry am 23.1. verloren! Ich habe es hier schon ins Forum geschrieben. Es ist für mich unerträglich nach Hause zu kommen. Er kam immer mit seinem Kuscheltier zu uns und wurde gestreichelt, bis er sich wieder hingelegt hat. Ich höre sein Schnaufen, seinen Schwanz, der sich immer bewegt hat, wenn wir in seiner Nähe waren, seine Pfoten, wenn er sich in seinem Hundebett bewegt hat.

    Den Weg, den wir immer zusammen gegangen sind, kann ich nicht mehr gehen. Ich schaffe das ohne meinen Henry nicht. Seit Freitag steht eine Kerze auf seinem Platz und ich rieche an seinem Kuscheltier.

    Ich habe Familie, 4 kleine Enkelkinder, aber die können mich nicht trösten. Es tut so entsetzlich weh!

    Vielleicht hilft wirklich die Aussage: Die Zeit heilt alle Wunden (aber ich kann es mir im Moment nicht vorstellen)

    Liebe Grüße

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