Hallo, ich bin Dana, meine Mutter ist vor fünf Wochen verstorben. Habe früher nue gedacht, was ihre Tod mit mir macht. Ich vermisse sie jeder Tag. Sie war 87 Jahre alt, bisschen vergesslich aber sonst fit. Und von heute auf morgen, krankenhaus, Diagnose metastasen in kopf, dann pflegeheim. Das ganze hat nicht ganze 2 Monate gedauert. Jeder Tag war ich bei ihr. Schon vor den KH waren wir viel zusammen. Ich habe gesehen, wie jeder Tag, bisschen schlimmer war. Aber mich hat sie bis zu Ende erkannt. Bei der letzte Nacht war ich bei ihre, habe ihre Hand gedrückt. Und da war sie weg. Von eine Seite war zu erwarten, nur keine hat gedacht, das es so schnell kommt. Und da war ich alleine. Mein man war selbstverständlich für mich da, aber ich alleine sollte über alles entscheiden. Bis da habe ich nie nachgedacht, über Art der Beerdigung. Habe ich vor Zeiten darüber mit Mama gesprochen, aber nie so richtig. Habe mich für baumbestattung entschieden. Und jetzt habe ich immer Zweifel ob das richtig war. Und da bin ich auch alleine. Ich sitze und habe tausend Gedanken. Keine frag mich mehr,. Die lassen mich in Ruhe. Ich möchte aber gerne darüber reden. Ich möchte über sie reden, über meine Gefühle.
D
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Liebe Dana,
der Verlust deiner Mutter tut mir sehr leid. Es ging wohl alles sehr schnell, und umso größer war der Schock. Leider sind die Menschen um einen herum mit der Situation oft überfordert. Sollen sie den Trauernden ansprechen? Sollen sie das Thema lieber meiden? Da gibt es viel Unsicherheit unter Freunden und Bekannten. Wenn du niemanden hast, mit dem du über den Verlust deiner Mutter sprechen kannst, dann kannst du deine Gefühle auch hier niederschreiben. Oder du hast in deiner Nähe ein Trauercafe o. Ä., in dem du dich mit Betroffenen austauschen kannst.
Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg.
Liebe Grüße
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Liebe Ruth, Villen Dank für deine nette Worte. Ich weiß, mit der Zeit wird alles besser. LG
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Hallo Dana,
Mein aufrichtiges Mitgefühl zu deinem schweren Verlust.
Meine Mutter hatte einen G4 und nach der Diagnose hatte sie noch 4 Monate.
Du fragst dich ob du alles richtig gemacht hast.
Ich denke, du hast alles nach Deinem besten Wissen und Gewissen gemacht. Und das ist doch gut. Weißt du, wenn sie etwas ganz Bestimmtes gewollt hätte, hätte sie dir das gesagt, irgendwie und irgendwann.
Ich empfehle Dir auch das, was Ruth Eva Dir geschrieben hat.
Es gibt auch Trauergruppen, die sich mit immer den gleichen Personen regelmäßig treffen. Oder auch eine einzelne Person als Trauerbegleitung.
Alles Gute für Dich, immer ein offenes Ohr, wenn Du es brauchst und ganz viel Kraft wünsche ich Dir!
Lieben Gruß
Jannie
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