Eine Kerze für meinen Sohn Christoph (Edith)

  • Mein Junge,

    mit jedem Tag wird es schwerer, ich vermisse Dich immer mehr.
    Ich sitze hier am Computer, kann nicht schlafen, und meine Traenen fliessen.
    Meine Gedanken gehen zurueck an die Zeit vor 3 Jahren als alles noch in Ordnung war.
    Unsere Gespraeche am Telefon, die Verabredung fuer Weihnachten,
    Wir freuten uns auf unser Treffen.
    Deine letzten Worte kurz vor Weihnachten waren, Mutti ich freue mich wenn ihr kommt.

    Ich sagte, ich freue mich auch.
    Wir haben uns nicht mehr treffen koennen, Du musstest, warum ?auf die andere Seite gehen.
    Mein Herz ist gebrochen, meine Seele sehnt sich nach Dir.

    Bitte Gott, hilf mir diese schwere Zeit zu ueberleben

    . :kerze111::kerz004: fuer Dich in die Adventnacht

    Deine Mutti

  • Liebe Edith,

    jetzt in dieser besinnlichen Zeit wird uns alles der Verlust noch einmal mehr vor Augen geführt. Kann Deinen Schmerz wirklich so gut verstehen, machen mir diese Tage doch auch ganz schön zu schaffen.
    Bin über jede Stunde froh wo ich durch die Arbeit abgelenkt werde und somit nicht über das "Was wäre wenn ..." nachdenken kann. Aber kaum komme ich zur Ruhe ist diese Frage unweigerlich im Raum und ich kann nichts dagegen tun.
    Wie soll man auch die vielen schönen Jahre vergessen können. Das das bei Dir mit Deinem Sohn noch einmal viel Schmerzvoller ist - wer könnte das nicht verstehen.
    Drück Dich mal ganz liebevoll und weine mit Dir die Tränen die nie aufhören werden zu versiegen!
    :kerzechristoph_01: Deinen lieben Sohn, der jetzt im Himmel mit den anderen Weihnachten feiert!

    Anke

    Es nimmt der Augenblick, was Jahre gegeben. (J. W. von Goethe)
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    Frank ich trage Dich bei mir, jetzt und für alle Zeit!

  • Liebe Edith,

    beim Lesen Deiner traurigen Zeilen kommen mir die Tränen und ich möchte Dich am Liebsten
    in den Arm nehmen. :troest: Wie gut ich Dich verstehen kann, geht es mir doch genauso.
    Ich danke Dir, daß Du auch mir tröstende Worte geschickt hast, geteiltes Leid ist halbes Leid.
    Morgen ist Claudias Todestag, seit Tagen bin ich schon fix und fertig. Trotzdem muß ich es schaffen.
    Ich kann an kein Grab gehen, da geht es mir auch wie Dir. Also habe ich mir hier alles für sie aufgebaut.
    Wenn ihre Seele wirklich immer bei mir ist, dann weiß sie, wie sehr ich um sie weine und trauere.

    Ich denke viel an Dich.

    Traurige Grüße
    Monika

    :kerze20: für Deinen Christoph

  • Liebe Edith ,

    mir geht es wie all den anderen. Mir stehen die Tränen in den Augen beim Lesen deiner Zeilen.
    Jedes Wort läßt deinen Schmerz erahnen .
    ...und ich weiß wie es sich anfühlt , wenn man gar nicht mehr ein noch aus weiß , weil das geliebte Kind einfach nicht mehr da ist
    nie mehr zurück kommt ., und unser Leben eigentlich damit beendet ist .
    Ich denke auch ständig an die Verabredung am Tag des Todes meines Sohnes , höre das Telefon klingeln und erhalte die schlimmste Nachricht in meinem Leben.
    Wenn es Gott gibt, so möge er uns helfen zu verstehen und helfen zu ertragen , was nicht ertragen werden kann . :traurig01:

    Liebe Grüße an dich :knuddel:
    Heidi

    :stern016::trauerkerze_028::stern016: für deinen Sohn

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    Dein Bild begleitet mein Leben und weicht mir nicht aus der Seele
    C.+ W. v. Humboldt

    * 7.3.77 - † 16.7.16

  • Liebe Edith,

    mir stehen auch die Tränen in den Augen beim Lesen Deiner Zeilen. ;(

    Die letzten Tage, die letzen Gespräche, all das wird einem immer wieder vor Augen geführt, besonders, wenn es sich jährt. Und dann noch in dieser besonderen, besinnlichen Zeit. Wenn der Jahrestag in diese Zeit fällt, muss es besonders schlimm sein...

    Aber Gott und Christoph werden Dir beistehen, und wir auch.

    Ich drück Dich lieb und denke an Dich. :knuddel::knuddel:


    Für Christoph

    Lieber Gruß
    Nicole

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    Wenn Dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht und das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens. (Khalil Gibran)