Beiträge von *MarekJan*
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Für deine Mama
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Liebe Lila,
zuerst mein aufrichtiges Gefühl zur Verlust deiner Eltern.
Nein, DU muss dich nicht umarmen lassen oder es erwidern. Du muss gar nichts in so einem Moment, vor allem nicht so funktionieren, wie es andere gerne hätten.
Ich persönlich hatte schon in der Traueranzeige drin, dass ich keine Beileidsbekundungen am Grabe wünsche.
Es war ein persönlicher Abschied von deinen Vater und da haben die anderen Rücksicht auf Dich und deine Geschwister zu nehmen und nicht umgekehrt. Drüber sollten sich die anderen Gedanken machen, aber nicht Du.
Ich würde an deiner Stelle irgendwann das Gespräch mit deinen Mann suchen, denn er sollte hinter Dir und deiner Entscheidung stehen. Ich würde ihm auch erklären, dass es der Tag des Abschieds deines Vaters war und wie er sich fühlen würde, wenn es umgekehrt wäre und Du ihm vorschreiben würdest, wie er zu funktionieren hat? Traurig, dass die Menschen so wenig Feingefühl haben und sogar bei einer Beisetzung für schlechte Stimmung sorgen um im Mittelpunkt zu stehen.
Es gibt kein richtig und kein falsch, es ist dein letzter Weg gewesen mit deinem Dad, dem ihr Kinder zur Grabe getragen habt und da müssen nicht Wünsche der anderen zählen, so hart es klingt, den es war Eurer Vater.
Ich würde mir wünschen, dass die Menschen wirklich mehr Feingefühl entwickeln in dieser Welt, dann wäre vieles leichter.
Leisen Gruß und viel Kraft weiterhin
Marek Jan
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Hallo Maja,

Wir Menschen hoffen bis zur letzter Minute und wenn es so weit ist, möchten wir es auch nicht wahr haben, dass der Verlust da ist und der ganze Schmerz.
Ich wünsche Dir, dass Du Menschen um Dich herum hast, mit dem Du viel über deine Schwester sprechen kannst.
Dass Du mit der Zeit merkst, dass die Liebe zu deiner Schwester durch ein unsichtbares Band weiter besteht, auch über den Tod hinaus.
Es gibt keine tröstende Worte bei einem Verlust, aber manchmal hilft es einfach sich alles von der Seele runter zu schreiben und Menschen in ähnlicher Situation zu begegnen, die Dich eine Zeit lang begleiten werden, sei es im realen oder virtuellen Räumen.
Leise Grüße
Marek Jan
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Hallo,
die Kinder verarbeiten Verlust anders als wir Erwachsende, ist so meine Erfahrung.
Als mein Dad starb, hat mein Bruder auch entschieden, dass die Kinder von Opa abschied nehmen, 6 und 8 waren sie damals.
Sie sahen mein Dad, als er verstorben war zuhause, waren auch bei der Beisetzung gewesen.
Auch sie sprechen nicht oft von Opa, nur wenn wir gemeinsam ans Grab gehen. Da kommen die Fragen, wo Opa jetzt ist?
Ich denke es ist sehr wichtig für Kinder Abschied zu nehmen, bewusst würde ich die Kinder nicht drauf ansprechen, auch wenn es um eigene Mutter geht.
Vielleicht sollte dein Sohn versuchen mit dem Kindern zu reden.
Verstehe es nicht falsch, aber Du bist weit weg, also kannst Du es, wenn Du es am Telefon z.B. ansprichst nicht im nachhinein auffangen, wenn das Telefonat beendet sein sollte.
Erwachsene machen auch oft dem Fehler vor den Kindern eigene Trauer zu verbergen und wenn es Erwachsene so machen, auch wenn Kinder es spüren, machen es Kinder den Erwachsenden nach. Es ist eine sehr schwere Situation für die Kinder.
Wie verhalten sie sich, wenn sie zum Grab gehen?
Haben sie fragen gestellt, was mit Mama jetzt passiert ist?
Liebe Grüße
Marek Jan
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