Beiträge von Ruth Eva
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Für deinen Lothar
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Für deinen Papa
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Hallo Lemke,
es tut mir sehr leid, dass du deine geliebte Gefährtin verloren hast.
Es wird dir vermutlich kein großer Trost sein, aber es hört sich tatsächlich so an, als hätte eure Hündin ein schönes Leben bei euch gehabt. Und, was wohl auch wichtig ist, einen friedlichen, ruhigen Tod, der auch nicht jedem Tier vergönnt ist. Sie konnte, liebevoll umsorgt, schmerzfrei zuhause einschlafen. Und ihr Gegen-die-Wand-starren, diese Abwesenheit, könnte darauf hindeuten, dass sie schon gespürt hat, dass sie bald gehen wird. Und auch, dass sie sozusagen darauf gewartet hat, bis du weg bist, weil sie dann vielleicht besser loslassen konnte. Ich habe von diesem Phänomen auch schon bei Menschen gehört, die kurz darauf gestorben sind.
Das alles ändert natürlich nichts an der Stärke eurer Trauer. Ich denke, die Trauer um ein Tier kann ähnlich heftig sein wie die um einen Menschen, und dem entsprechend geht man auch damit um: nichts wegschieben, den Schmerz zulassen, sich seiner Tränen nicht schämen, alle Gefühle akzeptieren, keines ist verkehrt. Und mit der Zeit wird der Schmerz weniger werden und durch die Erinnerung an die gemeinsamen Erlebnisse und schönen Momente ersetzt werden.
Die Hündin, die derzeit mit mir lebt, ist schon fast 13 Jahre alt. Sie ist ein großer Hund und deshalb mit diesem Alter eine schon richtig betagte alte Dame. Auch ich fürchte den Tag, an dem es bei ihr so weit ist, und dann wünsche ich ihr einen ebenso friedvollen, schmerzfreien Tod. Sie hat das verdient.
Mitfühlende Grüße
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