Beiträge von Mara
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Danke Mama, dass du mich auch jetzt noch beschützt. Habdsch lieb.
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Liebes Seepferdchen,
du sprichst einen wesentlichen Fakt an, der beim Trauern eine große Rolle spielt. Das alleine "übrig bleiben".
Ich kannte/ kenne diesen Schmerz nur zu gut... nur damals war ich jeweils nicht allein - sie war da -
Der Satz könnte von mir sein, denn so habe ichs auch erlebt. Wenn andere Herzensmenschen verstorben waren, war die Mama entweder mit betroffen und man konnte alles zusammen durchstehen. Oder bei Menschen die nur mich betrafen, war sie einfach nur da und ich hatte eine Stütze im Rücken.
Jetzt, wo sie weg ist gibt es keine Stütze mehr, keinen Halt. Ich denke den meisten hier im Forum geht das so. Denn die meisten Leute die hier schreiben sind "übrig", egal ob Eltern, Ehepartner oder andere Menschen verstorben sind. Oft sind zwar noch Verwandte da oder Kollegen oder Freundeskreis, aber ohne bzw. mit nur wenig Verständnis für den riesengroßen und/oder sehr langzeitigen Schmerz.
Das Alleinsein mit all diesen schmerzlichen Gefühlen macht oft Sehnsucht danach, auch gehen zu wollen. Mit sterben zu wollen. Und doch ist es naturgemäßerweise noch lange nicht vorgesehen, dass wir auch sterben werden. (Über die unnatürliche Variante denken wir am bestens gar nicht erst wirklich nach.)
Aber es wird auch für dich irgendwann eine ruhigere Zeit geben, wo sich der innere Schmerz wandelt. Wo es leichter wird. Nicht wieder so gut wie je zuvor. Aber tröstenderweise lebbarer. Und bis dahin nehmen wir uns hier virtuell in den Arm und in der Realität selbst. Es hilft ein wenig, den Schmerz zu lindern.
Für dich von Mara 
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