Hallo Sylvia,
sorry wenn ich Dir zu nahe getreten bin.Sicherlich geht es nicht nur um alte Menschen.Ich brachte des nur ein, weil ich durch meinen Beruf bedingt da meine Erfahrungen habe.Alte Menschen werden oft im Krankenhaus als Versuchskaninchen missbraucht, obwohl gerade sie ja keine Lebenserwartung mehr haben.
Und genau des wünsche ich den jungen Menschen nicht.Auch junge Menschen sollte man gehen lassen.Ich persönlich wüsste nicht, was lebensverlängernde Maßnahmen bei 100% Hoffnungslosigkeit noch bringen sollen.Wobei ich natürlich noch einwenden muss, des ich nie jemanden einfach des Essen und Trinken, sei es über die Sonde oder über die Infusion, verweigern würde.Selbst wenn es in der Patientenverfügung festgelegt ist, würde mir des des Herz brechen.Da gibt es immer solche Gratwanderungen.
Hm ich hab da irgendwo meine Konflikte: Wenn ich morgen ins Koma falle, möchte ich dann wirklich des noch was ich in der Patientenverfügung festgelegt habe? Ich kann mich in dem Zustand nicht mehr bemerkbar machen, nicht mehr sagen, nein, ich möchte es doch anders.Ich bekomme mein Umfeld mit, höre sie, rieche sie, und doch kann ich mich nicht äußern.Mir geht es in diesem Zustand mit Sicherheit anders, als zu der Zeit, als ich die Patientenverfügung aufgestellt hab.
Auf der anderen Seite sag ich mal, wenn die Ärzte an mir nur rumexperimentieren, würde mir des mit Sicherheit weh tun und auch meine Leiden verschlimmern.Also ich für mich hab wahnsinnige Angst, irgendwas festzulegen, weil ich glaube, des ich es in einem Zustand, wo ich mich nicht mehr äußern kann, bereuen könnte.
Es geht zb die allgemeine Meinung rum, Flüssigkeitsgabe verlängert des Leben.Ich hab eine Erfahrung gemacht, die dieses Denken in mir ins Wanken brachte: Ich hatte Nachtdienst.Eine alte Frau lag im Sterben.Sie rief immer nur: Durst, Durst......Aber alles was ich ihr gab, erbrach sie wieder.In der Früh sagte ich zum Frühdienst bitte ruft mir nur einen Arzt, damit sie Infusionen bekommt und sterben kann.Da kamen mir dann Meinungen entgegen wie: Sie stirbt doch eh, und dann dauert des ja noch länger usw.Aber sie haben einen Arzt gerufen, der ihr auch eine Infusion legte.Nach der halben Flasche konnte die Frau dann ihre Reise zu den Sternen antreten.
Ich möchte damit ausdrücken: Es muss nicht unbedingt immer stimmig sein, des Flüssigkeitsgabe lebensverlängernd ist.Auch eigene Bedürfnisse, wie Durst etc können einen Menschen ans Leben binden.Klar, irgendwann wird er sicher ohne Flüssigkeitsgabe sterben.Aber ich für mich bin mir nicht mehr sicher, ob ich mit dem, was ich alles aufsetze, mir selbst wiederrum Leiden verursache.Dabei soll ja die Patientenverfügung Leiden verkürzen.
Hm :confused:.Naja soweit erstmal von mir
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Beiträge von *EwigkeitsEngel*
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Hallo Sylvia,
ja des stimmt, dieses Thema wird immer wichtiger, was ich auch ok finde.Ich halte nichts davon, wenn vor allem alte Menschen nur einfach so noch hinvegetieren.Ich würde einen Menschen nicht umbringen, aber auch nicht auf Biegen und Brechen am Leben erhalten.Ich hab die Einstellung, sollte es keine Hoffnung geben, bringen Maschinen auch nichts mehr, außer Qual und Leiden.Und wenn der eigene Körper sagt, es ist genug, dann sollte es auch genug sein.
Machst Du Dir Deine Gedanken über Deine eigene Patientenverfügung oder allgemein?
Liebe
grüße..... -
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Ich möchte ebenfalls eine Kerze für Kai und Iriuna anzünden.Für Kai an seinem heutigen 2.Gedenktag und für Iriuna, des sie weiterhin Trost und Wärme erfährt.

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Auch ich möchte für Lars und auch für seine Freunde und Familie im stillen Gedenken eine Kerze anzünden.
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Liebe Mela, auch von mir eine Kerze für Deine Tante


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Haben sie uns aber so gesagt.......Aber wie gesagt, wir durften ja nicht alleine rein, waren es aber, da wir es ja vorher gar nicht wussten.
Warum wurde denn Deine Mutter erst nach 4 Wochen beerdigt?
(Antwort auf die Frage und fortsetzung wurde verschoben in ein anderes Thema, da es nichtmehr ganz zu Themenbereich passte Gruß Admin Marek Jan) Trauerforum. Forum der Gedanken, Gefühle, Trauer > Ich möchte reden über... > Beerdigung
Beerdigung
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https://www.meinetrauer.de/showthread.php?t=212 -
Ja wir haben geweint, meine Schwester hat voll auf der Strasse vom Nachlassgericht bis nach Hause geschimpft.........
Oh ja diese Erfahrung habe ich auch gemacht...Und weißte was? Wir mussten allen Schmuck, obwohl sie den ja sehen konnten, als wir ihn abgeliefert haben, nochmal extra auflisten.....Also in die Wohnung musste ja nochmal rein, weil wir sie ja räumen sollten.Des Nachlassgericht macht da keinen Finger krumm.Im Gegenteil, es sollte noch so schnell wie möglich geschehen....
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Ja so kenne ich des auch.Wir haben ja direkt schon am Todestag meiner Mutter mit der Wohnung begonnen, weil wir wenigstens die Miete sparen wollten fürs Nachlassgericht.Aber da haben sie mit uns geschimpft.Ohne Zeugen durften wir des nicht.Aber des wusste ja keiner.Wir hatten alles innerhalb einer Woche gemacht: Beerdigung organisiert, Wohnung aufgelöst, Nachlassgericht, ach ja und bei der Polizei waren wir auch, weil es noch über die Staatsanwaltschaft abgeklärt werden musste ob sie obduziert wird.......Es war Stress pur und keine Zeit zum Trauern......
Ja Danny, des ist es auch, nicht nur des, sondern auch, des Du alles abgeben musst...... -
Also was sollen sie denn bitte mit einem Fotoalbum von Menschen, die sie gar nicht gekannt haben? Des würd ich glaub ich nie verstehen.Also meine Mum is jetzt am 14.Mai 8 Monate tot.Bei uns ist soweit schon alles erledigt.Na gut, wir hatten natürlich keine Lebensversicherung, und ich weiß auch nicht, was mit den Gläubigern ist, aber uns wurde damals mitgeteilt, des ginge uns alles nix mehr an....
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Oh echt? Nee des durften wir alles haben.Nur halt wertvolle Gegenstände nicht.Sie machten zwar Theater wegen der Möbel, letztendlich wollten sie sie dann doch nicht.Meine Schwester hat dann alles entsorgt, wo es untergestellt war.Vielleicht wird des überall anders gehandhabt? Ich weiß des leider nicht....Aber allein an den Beerdigungen Von meinem Stiefvater und meiner Mutter hab ich schon gesehen, wie unterschiedlich da schon Ämter in den verschiedenen Bundesländer reagieren.....
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Also wir haben des Erbe meiner Mutter auch ausgeschlagen, aber wir mussten uns so dann auch um nichts mehr kümmern.Des hat bei uns alles des Erbschaftsgericht gemacht.Wir haben die Wohnung aufgelöst, was wir ohne Zeugen eigentlich gar nicht durften, und mussten alle Wertgegenstände abliefern, wie Schmuck etc.Des war für uns dann schon bitter.Meine Schwester hing sehr am Ehering meiner Mutter, den hat sie dann auch abliefern müssen und irgendwann schickten sie ihn ihr wieder zu.Aber dadurch, des wir des Erbe ausgeschlagen haben, blieb an uns nicht mehr viel hängen.....Es hat alles Vor-und Nachteile.Alles abgeben zu müssen, hat uns schon auch des Herz gebrochen, des glaub mal........
Jepp Danny, der ganze Nachlass geht dann an den Staat....Die Schulden laufen dann übers Nachlassgericht, die teilen alles an den Gläubigern auf.......