Trauerspruch – Trauersprüche I bis L

Veröffentlicht: 19. Oktober 2017

Trauerspruch – Trauersprüche I bis L

Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.

Immanuel Kant (* 22. April 1724 – † 12. Februar 1804)

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant (* 22. April 1724 – † 12. Februar 1804)

 

Die Liebe ist stärker als der Tod
und die Schrecken des Todes.
Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

Iwan Turgenjew (* 9. November 1818 – † 03. September 1883)

 

Der Tod ist nur ein Pfeil,
der bei der Geburt abgeschossen wird und uns dann trifft.

Jean Paul (* 21. März 1763 – † 14. November 1825)

 

Die Zeit ist ein Augenblick.
Unser Erdendasein wie unser Erdengang
ein Fall durch Augenblicke.

Jean Paul (* 21. März 1763 – † 14. November 1825)

 

 

Auf den Flügeln der Zeit
fliegt die Traurigkeit dahin.

Jean de la Fontaine (* 8. Juli 1621 – † 13. April 1965)

 

Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern
und in fremden Kleidern dir begegnen
und dich segnen.

Joachim Ringelnatz (* 07. August 1883 – † 17. November 1934)

 

Wir setzten uns mit Tränen nieder und
rufen dir im Grabe zu:
Ruhe sanft, sanfte Ruh!

Johann Sebastian Bach (* 21. März/ 31. März 1685 – † 28. Juli 1750)

 

Wer den Tod fürchtet,
hat das Leben verloren.

Johann Gottfried Seume(* 29. Januar 1763 – † 13. Juni 1810)

 

Der ist erst ganz unglücklich,
der die kahlen Wände seines Herzens nicht einmal
mit Bildern der Erinnerung schmücken kann.

Johann Nepomuk Nestroy (* 7. Dezember 1801 – † 25. Mai 1862 )

 

Lass mein Aug den Abschied sagen,
den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie schwer ist er zu tragen
und ich bin doch sonst ein Mann.

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag,
ein letztes Glück und einen letzten Tag.

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd.

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Ich bin bei Dir,
du seist auch noch so ferne,
du bist mir nah!
Die Sonne sinkt,
bald leuchten mir die Sterne.
O wärst Du da!

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Ich höre auf zu leben,
aber ich habe gelebt.

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Und doch ist nie der Tod
ein ganz willkommner Gast.

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 – † 22. März 1832)

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff (* 10. März 1788 – † 26. November 1857)

 

Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen
ein Hochzeitsfest unter Engeln.

Khalil Gibran (* 6. Januar 1983 – † 10. April 1931)

 

Wenn dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht,
und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm:
Die Blume geht zugrunde, aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns,
geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.

Khalil Gibran (* 6. Januar 1883 – † 10. April1931)

 

Wir verstehen das Leben nicht:
Wie sollen wir dann das Wesen des Todes erfassen?

Konfuzius (551 v. Chr. – 479 v. Chr.)

 

Leuchtende Tage.
Nicht weinen, dass sie vorüber.
Lächeln, dass sie gewesen!

Konfuzius ( 551 v. Chr. – 479 n. Chr. )

 

Im Tode gibt es nichts Schreckliches.
Das, was schrecklich daran ist,
hängt vom Leben ab.

Leo Tolstoi (* 9. September 1828 – † 20. November 1910)

 

Wie ein gut verbrachter Tag
einen glücklichen Schlaf beschert,
so beschert ein gut verbrachtes Leben
einen glücklichen Tod.

Leonardo da Vinci (* 15. April 1452 – † 2. Mai 1519)

 

Ich schliesse meine Augen in der gesegneten Gewissheit,
dass ich einen Lichtstrahl auf der Erde hinterlassen habe.

Ludwig van Beethoven (17. Dezember 1770 – † 26. März 1827)

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