Sag es in einem Satz. Meine Trauer ist…

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Sag es in einem Satz. Meine Trauer ist…

Unsere Mitglieder vervollständigen diesen Satz wie folgt:

Meine Trauer ist…..

– eine sehr schmerzhafte Erfahrung meines Lebens, auf die ich gerne verzichtet hätte, aber ich weiß, dass kein Mensch von Trauer verschont wird, also gehört die Trauer zu meinem Leben dazu, obwohl wir nie Freunde werden, weil es sehr weh tut.

– für mich ein so überwältigendes, tiefes, schmerzhaftes Gefühl_ und dennoch bedeutet es für mich auch unendliche Liebe zu meinen Lieben!

– einmal Hölle und wieder zurück.

– ein Gefühl, als ob es die Seele zerreißt, ein Schmerz, der nicht nur meine Augen, sondern auch mein Herz weinen lässt.

– ein Stück meines Herzens, das rausgerissen wurde, diese Wunde wird nie mehr heilen, aber sie vernarbt, wenn auch langsam, aber stetig.

– das ehrlichste, aber auch schmerzlichste Gefühl, was ich kenne.

– der ungehörte Schrei einer verzweifelten Seele.

– ein tiefer Schmerz, der leider zum Leben dazugehört, Wunden die nie wieder richtig heilen, doch unsere Lieben haben immer einen Platz… in unseren Herzen!

– ein Stück schmerzhaftes Leid im Leben, was nie ganz schmerzfrei wird, aber lebbarer!

– gekommen, ungefragt und bleibt vielleicht ein Leben lang.

– das schmerzhafteste Gefühl, was ich kennengelernt habe und hat sie dich einmal erreicht, breitet sie sich aus und bleibt oft lebenslänglich.

– einfach da. Da keiner gefragt wird, wann es ihm recht ist, Abschied nehmen zu müssen, plötzlich heißt es, damit umgehen, ihn aushalten, annehmen, diesen Abschied und Schmerz.

– dunkle Farben und die Hoffnung ist, dass die Farben des Lebens wieder zurückkehren.

– ein unheilbarer Schmerz des Herzens, der nur durch Liebe zu unseren Verstorbenen gelindert werden kann.

– das Resultat aus der unglaublichen Sehnsucht zu dem geliebten Menschen und dem Wissen, dass diese Sehnsucht nie mehr gestillt werden kann.

– der letzte Liebesbeweis auf Erden.

trauerforum084

 

– jede Minute, jede Stunde, jeden Tag anders

– für mich der Schmerz, des Zurückgebliebenen, der für immer in meinem Herzen bleiben wird.

– mal mehr, mal weniger stark und wie ein dunkles schwarzes Loch, aber sie verbindet mit denen, die man immer noch liebt.

– unendliche Leere und tiefer Schmerz

– wie Nebel, man kann ihn nicht überwinden, nur durch ihn hindurch, nicht zu zerreißen, denn man fasst ins Nichts.

– wie eine eiskalte Hand, die nach dem Herzen greift.

– für mich wie ein dunkler langer Gang… Man muss immer weiter gehen und weiter gehen, auch wenn es schwer ist und man durch die Dunkelheit eigentlich gar nicht mehr weiß, wohin und warum, aber irgendwann kann man zu bestimmten Zeiten wieder die Sonne scheinen sehen und genießt dieses Gefühl viel mehr als je zuvor

– wie die Amputation eines Körperteils oder der Verlust eines Sinnes. Der Schmerz vergeht irgendwann, die Wunde heilt, vernarbt, die Narben glätten sich. Man akzeptiert es irgendwann, nimmt die Herausforderung an, dass die alten Lebensentwürfe nicht mehr gelten, stellt sein Leben um, geht neue Wege, eignet sich neue Fähigkeiten an. Man lernt, das fehlende Glied auszugleichen, die Schwäche zu überdecken, entwickelt neue Stärken. Man lernt, ein normales, ausgeglichenes Leben zu führen. Freude und Glück kehren zurück. Man kann auch stolz sein darauf, es geschafft zu haben, diesen Verlust so gut ausgeglichen zu haben. Aber die Hand, der Fuß, was immer man verloren hat, sind für immer weg. Sie wachsen nicht irgendwann nach, und es wird immer wieder Momente geben, in denen man ins Leere greift oder ins Leere tritt. Bis an das eigene Lebensende bleibt man auf gewisse Weise unvollständig.

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