Religiöse und Christliche Trauersprüche – L bis Z

Veröffentlicht: 6. März 2016

Religiöse und Christliche Trauersprüche – L bis Z

 

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Am Ruheplatz der Toten, da pflegt es still zu sein,
man hört nur leises Beten bei Kreuz und Leichenstein.

Ludwig Uhland (* 26. April 1787 – † 13. November 1862)

 

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht`ger Gast im Erdenreich;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Ludwig Uhland (* 26. April 1787 – † 13. November 1862 )

 

Beim Tode eines geliebten Menschen
schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben,
dass der Schmerz über unseren Verlust
sich nie vermindern wird.

Maria von Ebner-Eschenbach (* 13. September 1830 – † 12. März 1916)

 

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Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
lass uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.

Matthias Claudius (* 15. August 1740 – † 21. Januar 1815)

 

Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit;
und alle Welt vergeht mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
und wir in seinen Händen.

Matthias Claudius (* 15. August 1740 – † 21. Januar 1815)

 

…und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände
und er winkt und lächelt leise – und die Reise ist zu Ende.
Matthias Claudius (* 15. August 1740; † 21. Januar 1815)
Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen.
Wer ist, der uns Hilfe bringt,dass wir Gnad erlangen?
Das bist du, Herr, alleine.
Uns reuet unsre Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat.
Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott,
heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott,
lass uns nicht versinken in des bittern Todes Not.
Kyrieleison.

Martin Luther (* 10.November 1483 – † 18.02.1546)

 

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Wir haben so viel,
wieviel wir glauben und hoffen,
denn dem Glaubenden ist alles möglich.

Martin Luther (* 10.November 1483 – † 18.02.1546)

 

Er sprach zu mir:
Halt dich an mich,
es soll dir jetzt gelingen;
ich geb‘ mich selber ganz für dich,
da will ich für dich ringen;
denn ich bin dein und du bist mein,
und wo ich bleibe,
da sollst du sein;
uns soll der Tod nicht scheiden.

Martin Luther (* 10. November 1483 – † 18. Februar 1546)

 

Das goldene Tor steht offen,
die liebe Stimme spricht,
da weilt mein süßes Hoffen,
da wohnt das ew’ge Licht.

Max von Schenkendorf (* 11. Dezember 1783 – † 11. Dezember 1817)

 

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Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben
unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit,
sterben hat seine Zeit;
einpflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit.
weinen hat seine Zeit,
lachen hat seine Zeit.

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Wenn uns etwas fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene und
vermehrt um jeden unendlichen Schmerz.

Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 – † 29. Dezember 1926)

 

Und doch ist Einer,
welcher Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 – † 29. Dezember 1926)

 

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Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht.
Ich werde Euch vom Himmel herab lieben,
wie ich Euch auf Erden geliebt habe.

Sophronius Eusebius Hieronymus (* 347 – † 30. September 420)

 

Wir sollen nicht trauern,
dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein,
dass wir sie gehabt haben,
ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
und ist nur vorausgegangen.

Sophronius Eusebius Hieronymus (* 347 – † 30. September 420)

 

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