Bis zum letzten Atemzug – Mein Sohn verstarb an agressive myeloische Leukämie

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Mein Sohn verstarb an agressive myeloische Leukämie

Mein Sohn war plötzlich am 11. September 08 (ein wahrlich unvergessenes Datum) krank.
Er hatte AML (agressive myeloische Leukämie). Er musste alles durchleiden, Chemo, Transplantation (6 Wochen hermetisch abgeschlossen), 12 Knochenstanzen, noch mal Chemo. Danach 1 Jahr Ruhe und Hoffnung.

Dann der Schlag: Die AML war wieder da.
Er sollte wieder transplantiert werden, doch er bekam eine Lungenentzündung.

Die letzten 6 Tage lag er im künstlichen Koma.
Ich war jeden Tag bei ihm. Habe ihn angeschaut, mit ihm geredet, ihm vorgelesen, ihm Mut zugesprochen und immer wieder gesagt: „Der liebe Gott lässt einen so jungen Vater wie Dich nicht sterben. Dein Sohn braucht Dich doch… Wir brauchen Dich!“

Am vorletzten Tag seines Lebens hatte sein Bruder die Nachtwache übernommen. Plötzlich kam ein ihm fremder Arzt und fragte, ob der junge Mann Familie hätte und jemanden hinterlassen würde.
Mein Sohn war so geschockt, dass er mich unter Tränen zu Hause anrief. Ich versuchte,ihn zu beruhigen und zu trösten und sagte ihm, er solle vorsichtig nach Hause kommen. Marcel würde das schon schaffen!!!

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Ich trauere um meinen Sohn, seit 14 Monaten…so lange Zeit schon…oder doch so kurz?

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Ich trauere um meinen Sohn, seit 14 Monaten…so lange Zeit schon…oder doch so kurz?

24 Jahre hat er einen großen Platz in meinem Leben eingenommen, hat dazugehört, war so selbstverständlich mit dabei in unserem Alltag.

Er wohnte nicht mehr zu Hause, wir hatten jedoch regelmäßig, mehrmals die Woche, Kontakt, besuchten uns, hatten auch Differenzen, Diskussionen, unterschiedliche Meinungen… und eine tiefe, innere Vertrautheit und Liebe zueinander.
Wir wussten, jeder kann sich im Ernstfall auf den anderen verlassen. Er war ein sehr eigenwilliger und eigenständiger Mensch, liebte die Freiheit und hasste jeglichen Zwang. Er war einfach ER, und genauso einzigartig wie er war, genauso vermisse ich ihn täglich aufs Neue.

Ich spüre nach all den Monaten immer wieder, wie fassungslos ich manchmal bin und wie unmöglich und irreal mir sein Tod erscheint.
Ich lebe nach außen den Alltag… jedoch viel zurückgezogener und ruhiger als zuvor. Ich lebe in Zeitlupe….und fühle mich trotzdem manchmal wie im „Zeitraffer“. Ich werde an manchen Tagen gedanklich in frühere Zeiten zurückgeworfen und versinke in Erinnerungen an die Zeiten, wo die Welt für mich noch heil schien und ich mich noch über Alltagsprobleme aufregen konnte. Das kann ich momentan nicht mehr…neben dem Tod scheint mir vieles so …..

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Trauer um meinen Sohn – um mein Kind!

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Trauer um meinen Sohn – um mein Kind!

Trauer um mein Kind bedeutet für mich……wie in einer Dunstglocke zu leben. In den ersten Jahren kommt niemand und nichts dort rein.
Ich funktioniere nach außen hin fast wieder vollkommen perfekt,
aber in dieser Glocke, besser gesagt,…tief in mir drin, ist so ein Schmerz, der nie wieder weggehen wird.

Ich habe mich in den ersten 2 Jahren fast von allem zurückgezogen. Jeder Gang nach draußen ist eine Qual. Jede Feier eine Tortur. Ich denke oft, ich habe „Sterbefall“ auf der Stirn stehen.

Eigentlich möchte ich über mein Kind reden, aber jedes Reden tut gleichzeitig wahnsinnig weh.

In den Nächten fängt das Gehirn an zu rattern. Jede Sekunde bis zum Tod meines Sohnes erlebe ich wieder. Am Anfang in jeder Nacht.
Das eigene Kind zu verlieren ist ein Schmerz, den kann ich nicht so richtig beschreiben. Ich habe Beklemmungen, so als drücke mir jemand den Hals zu oder es liegt jemand ganz schweres auf meiner Brust. Das Herz rast und tut fürchterlich weh. Die Gedanken überschlagen sich. Ich leide seit dem Tod meines Sohnes unter stressbedingtem hohen …….

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Trauer um meine beiden Kinder

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Trauer um meine beiden Kinder

Nun ,es ist nach wie vor unbegreiflich.
Ein Kind gehen zu lassen, ist für mich das Schmerzlichste, was ich erlebt hatte.
Dabei zähle ich die Fehlgeburten gar nicht mit.

Meine kleine Tochter war ein halbes Jahr alt, als sie verstarb. Ich war damals gerade 20 Jahre alt und wollte schnell ein nächstes Kind bekommen (Pierre). Das ist jetzt bald 28 Jahre her und dennoch so unwirklich. Es hat mehrere Jahre gedauert, es zu verkraften, doch ein Rest von Trauer und Sehnsucht bleibt. Ich sage machmal: „So alt wäre sie heute“, „Was würde sie jetzt sein?“ oder „Wie hätte sie sich entwickelt?“.

Und als Pierre, mein Sohn, am 13.08.2008 einen tödlichen Unfall ohne Eigenbeteiligung hatte, brach die
Welt von damals und von heute zusammen wieder auf und alles geschah vor meinem inneren Auge noch mal.
Doch diesmal hatte ich mit meinem Sohn 24 Jahre verbracht. Es ist anders, jede Trauer um einen geliebten Menschen in meiner Familie scheint in mir anders zu verlaufen.
Manches kenne ich schon, und anderes ist mir neu und sowas von schmerzhaft, es überfällt mich unverhofft durch Gedanken, Erinnerungen, Bilder und und und. Manches mal ist es eine winzige Kleinigkeit …….

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Die Trauer um mein Kind sitzt so unendlich tief

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Die Trauer um mein Kind sitzt so unendlich tief

Nie wieder werde ich erleben dürfen, wie sich die kleine Schnute verzieht, bei Neuerungen im Essensplan …
Nie wieder werde ich sie lachen hören …
Nie wieder Kuschelrunden mit 11 und 90 Knallküssen …
……… nie wieder ………

… Wie würde sie heute aussehen?
… Welche Vorlieben hätte sie entwickelt?
… Wieviele Herzen würde sie neu berührt haben?

Es sind seelische und körperliche Schmerzen … unbeantwortete Fragen … vergangene Erinnerungen … eine schmerzliche Zukunft.

Diese Trauer wird nie vergehen, ich werde mein Kind auch nie loslassen, ich werde nur versuchen, sie anders zu lieben …..

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Verlust meines Kindes – Unser gemeinsamer Kampf

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Verlust meines Kindes – Unser gemeinsamer Kampf Vor 13 Monaten machte ich die bitterste Erfahrung meines Lebens – ich verlor meinen 31jährigen Sohn. Mein Sohn war trotz seiner Erkrankung (Diabetes) ein lebenslustiger Junge. Er war begabt, sportlich, musikalisch und liebte von klein auf alles, was mit Computern zu tun hatte. Er machte eine gute Ausbildung […]

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Trauer um meine Tochter – Es tut so weh

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Trauer um meine Tochter – Es tut so weh

Geboren, Ängste ausgestanden, behütet, bemuttert und dann, mit 16 Jahren, musste ich mein Kind zu Grabe tragen.

Nur, weil Kathleen zur falschen Zeit am falschen Ort war und der Todesfahrer mit ihr bzw. hinter ihr.

Ist das gerecht, dass ich als Mutti hinter dem Sarg meiner Tochter herlaufe?

Nichts ist mehr so, wie es mal war. Mit dem Tod meiner Sonne ist auch meine Welt zerbrochen. Es tut alles so weh. Loslassen werde ich Kathleen nie. Ja, nach außen sieht es so aus, als funktioniere ich wieder. Aber das ist alles Schwindel. Nur ganz, ganz wenige Freunde, die mir geblieben sind, wissen wirklich, wie es in mir drinnen aussieht……..

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