Trauerfeier – Die Beerdigung von meiner Mutter

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Trauerfeier – Die Beerdigung von meiner Mutter

Die Beerdigung von meiner Mutter war an einem Freitag, den 12.6.09, der zugleich noch der Geburtstag von meinem verstorbenen Bruder war. Ich war an diesem Tag total durcheinander, ich war nervös, traurig, aufgeregt und einfach fertig mit der Welt. Das lag natürlich daran, dass meine Mutter beerdigt wurde, aber auch daran, die Verwandtschaft und sowas zu sehen, denn sie sind eigentlich Fremde für mich. Dennoch gab mir Kraft, dass meine Freunde auch kamen.

Nun gingen mein Vater und ich zur kleinen Kirche bei uns, wo schon einige eingetroffen waren, ich hab´ mich für den Tag nicht wirklich fertig gemacht, nur darauf geachtet, schwarze Kleidung zu tragen.

Jedenfalls haben wir dann erstmal alle begrüßt und eine Freundin hat für alle deren Beileid für meinen Vater bekundet, was ich sehr respektvoll fand. Danach ging ich zu meiner Halbschwester, die extra angereist war. Sie war auch nicht wirklich in guter Verfassung, obwohl sie eigentlich meine bzw. unsere Mutter gar nicht mehr richtig kannte, sie hatte den Kontakt vor 10 Jahren abgebrochen. Naja, wir gingen dann in die Kirche, wo innen drin doch viele Menschen waren, also die nicht von der Verwandtschaft waren. ….

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Ich habe meine Mama verloren und es ist furchtbar.

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Ich habe meine Mama verloren und es ist furchtbar.

Ich musste verstehen und damit klar kommen, dass ich mit meinen 19 Jahren keine Mama mehr habe.
Ich war gerade mal einen Monat lang 18 Jahre und hatte somit einen ganz neuen Lebensabschnitt vor mir,
und gerade da verliere ich meine Mama, einfach so, obwohl ich noch so viel mit ihr vorhatte.

Sie sollte erleben, wie ich mein Abi schaffe, wie ich heirate und Kinder habe, wie ich eben „flügge“ werde.
Sie würde überall fürchterlich weinen und das werde ich leider nie erleben, auch nicht, wie stolz sie auf mich ist, wie sie immer sagte. Sie verpasst mein „erwachsenes“ Leben und ich verpasse, wie sie älter wird, graue Haare und so etwas bekommt.
Ich hatte doch noch so viele Fragen an sie und wollte noch viel mehr mit ihr erleben. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass sie nie wiederkommt. Ich meine, wie wird es denn sein, ohne meine Mama wichtige Erlebnisse in meinem Leben zu haben, gerade diese Momente, in denen man sich nichts Wichtigeres wünscht, als die Mama dabei zu haben. Ich hatte nie daran gedacht, nicht mal im Traum, dass ich das ohne sie erleben werde…

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Verlust meiner Mutter durch Bauchspeicheldrüsenkrebs

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Verlust meiner Mutter durch Bauchspeicheldrüsenkrebs

Meine Mama kam am Di., 02.06.09 ins Krankenhaus, weil sie einen ganz dicken Bauch bekam, nichts mehr essen konnte und auf die Toilette gehen ging auch nicht mehr.

Am Donnerstag, 04.06. wurden ihr 3 Liter Wasser aus dem Bauch „gezogen“. Ich bin mir sicher, dass das „Wasser“ eine ungewöhliche Farbe hatte, denn es wurde später ein CT gemacht. Bis dahin habe ich geglaubt, dass meine Mama einfach nur ein wenig krank ist und alles wieder gut wird.
Am Samstag, 06.06. bekam ich die Nachricht, dass meine Mama einen Tumor hat. Er konnte nicht operiert werden. Am Sonntag kam die Nachricht, dass auch keine Chemo möglich war, da meine Mama zu schwach war.

Am Montag, 08.06. stand fest, dass meine Mama an dem Bauchspeicheldrüsenkrebs, der den ganzen Körper verseucht hatte, sterben wird.
Ich stand unter Schock!
Ich bin dann zum Arzt, hab mich AU schreiben lassen und hab mir Beruhigungstabletten besorgt. Nun war ich jeden Tag im Krankenhaus und hab mit angesehen, wie meine Mama täglich abgebaut hat. Gut, dass ich die Tabletten hatte, sonst wär ich durchgedreht. Es war trotzdem so grausam zu sehen, wie sie jeden Tag schwächer wurde. Allerdings hatte sie keine Schmerzen, denn sie bekam Morphium.

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Ich habe meine Mutter verloren, am 12. Mai 2010 starb sie an Lungenkrebs

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Ich habe meine Mutter verloren, am 12. Mai 2010 starb sie an Lungenkrebs.

Früher, als Kind dachte ich immer, meine Mama wäre eine ganz normale Mutter, so mit Liebe und Zeit und allem. Die ersten Risse bekam dieses Denken schon sehr früh, ich hatte einen Halbbruder, ihren Sohn, der irgendwie immer im Heim war. Ich war zu klein das zu verstehen. Ich weiß nur, ich liebte ihn und es war furchtbar, ihn nicht bei mir zu haben.

Mit 18 Jahren verschwand er für immer. Die Antworten, die ich im Laufe der Jahre bekam, deckten sich nicht im geringsten mit dem, was ich von Bekannten mitbekam. Meine Mutter stellte sich als Opfer dar, welches von ihrem Sohn fertig gemacht wurde. Meine Eltern hatten oft Streit, natürlich war mein Vater schuld, auch er machte meiner Mutter das Leben nur schwer. Dumm nur, dass ich älter wurde, auszog, ein eigenes Leben führte. Denn da sah ich, was wirklich los war und nicht mein Vater war schuldig.

Ja, mein Papa und ich, wir waren ein Team, selbst als Erwachsene war ich seine Tochter, ich konnte mich bei ihm ausweinen, oder einfach mal schmusen. Als ich meinen Sohn bekam, platzte mein Vater vor Stolz, meine Mutter fragte, ob das nötig war….

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