Trauerwald – Leben mit meiner Trauer

Veröffentlicht: 7. Dezember 2016

Ein Weg durch und mit der Trauer.

Ich bin mir im Klaren, dass nicht nur mein Umftrauer046eld, meine Familie, engste Freunde und ich Trauer erfahren werden oder erfahren haben, sondern dass bei uns allen irgendwann die Trauer unseren Lebensweg kreuzen wird. Die Trauer wird aufkreuzen, manchmal wird sie sich ankündigen, manchmal wird sie unverhofft vor der Tür stehen und uns für einen Teil unseres Lebens – manchmal bis ans Lebensende – begleiten.

Wer ist diese Trauer? Eine dunkle Gestalt? Ein Freund oder ein Feind?
Was will sie von uns? Warum kommt diese und bleibt unterschiedlich lange?

Meine Trauer ist bildlich gesehen ein alter weiser Mann, der ungefragt erscheint, mich einfach in die dunkle Zeit meines Lebens mitnimmt und mich begleitet. Er nimmt mich mit auf eine Reise der Gefühle, sehr extremer Gefühle, die ich nicht haben möchte, aber ob ich möchte, werde ich nicht gefragt. Am Anfang hätte ich gesagt, der alte Mann ist böse, ein Feind, denn er bringt nichts Gutes mit sich. Er bringt das Gefühl, dass die Welt stehen bleiben müsste. Das Gefühl des Schmerzes, das sich kaum jemand vorstellen könnte, dieses je aushalten zu können. Dieser Schmerz tut bei jedem Atemzug weh und nimmt mir die Luft zum Atmen……………………

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Stammbaum – Mein Lebensbaum der Gefühle – Meine Trauer

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Stammbaum – Mein Lebensbaum der Gefühle – Meine Trauer

Auf der Suche nach einem Bild für mein Leben, für meine Gefühle (Liebe, Glück, Hoffnung, Schmerz, Trauer…) habe ich begonnen, Ausschau zu halten, welches innere Bild wäre passend und stimmig?

Auf einem Spaziergang durch einen Wald bin ich fündig geworden. Es war ein sonniger Morgen, trotz des kalten Winters wärmten mich die Strahlen der Sonne. Die Sonne war die Wärme für meine innere Kälte. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, bis ich einen Baum sah und zum Stehen kam. Die Gedanken verflogen sofort und ich hatte nur Augen für diesen Baum.

Nicht zu groß und nicht zu klein, umgeben von sehr vielen unterschiedlichen Bäumen. Manche waren größer, manche kleiner, manche schmaler, manche breiter, manche mit vielen und manche mit wenigen Ästen. Eines hatten sie mit meinem Baum gemeinsam: Sie trugen alle keine Blätter.

So stand ich da und fing zuerst an, diesen für mich besonderen Baum aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zuerst sah ich mir den Baum genau an, der alleine da stand. Dann schaute ich mir den Baum mit all den Bäumen drum herum an und so wirkte dieser Baum auf einmal nicht so einsam und alleine. Dann flossen meine Gedanken sofort weiter…

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Meine Gedanken zum Tod

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Meine Gedanken zum Tod

Vorweg: Ich habe furchtbare Angst vor dem Tod.

Ich kann mir diesen auch überhaupt nicht vorstellen. Einfach nicht mehr da zu sein, nicht mehr zu atmen und überhaupt..
Anders finde ich ihn auch in vielen Fällen total ungerecht. Und da kommt meine Frage nach Gott, denn ich bin der Meinung, wenn es einen geben sollte, würde er so etwas nicht verhindern können?
Ich rede nicht nur von meinem Schicksal, sondern von vielen anderen, zum Teil viel schlimmeren. Ich bin einfach der Auffassung, wenn es diesen geben würde, würde er so einiges verhindern können. Naja, da hat wohl jeder eine andere Meinung dazu, aber dies ist meine eben…..

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Was Trauernde empfinden könnten

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Was Trauernde empfinden könnten

Stell Dir vor, Du gehst wie jeden Tag in den Supermarkt, bist mit Deinen Gedanken schon bei dem Abendessen, welches Du für Deine Familie zubereiten möchtest. Du freust Dich darauf, am Abend mit Deiner Familie am Tisch zu sitzen und den Gesprächen zu lauschen, was ein jeder erlebt hat.
Plötzlich fällt Dir ein Junge auf, der mit Tränen in den Augen vor dem Obstregal steht und so wirkt, als wüsste er nicht recht, was er dort soll. Er nimmt einen Apfel in die Hand und legt ihn wieder hin, dasselbe wiederholt er bestimmt mit noch fünf anderen Obstsorten. Sein Blick wird immer wehmütiger und plötzlich rollt eine kleine Träne über seine Wangen.

Vielleicht ist er in Gedanken wie Du, bei einem gemeinsamen Abendessen.
Doch vielleicht bleibt auch ein Platz an diesem Tisch leer. Der Platz seiner Mutter, mit der er immer das schönste Obst eingekauft hat. Vielleicht überrennen ihn gerade in dem Moment die Erinnerungen und seine kleine Seele schreit nach seiner Mama…. ….

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