Trauerwald – Leben mit meiner Trauer

Veröffentlicht: 7. Dezember 2016

Ein Weg durch und mit der Trauer.

Ich bin mir im Klaren, dass nicht nur mein Umftrauer046eld, meine Familie, engste Freunde und ich Trauer erfahren werden oder erfahren haben, sondern dass bei uns allen irgendwann die Trauer unseren Lebensweg kreuzen wird. Die Trauer wird aufkreuzen, manchmal wird sie sich ankündigen, manchmal wird sie unverhofft vor der Tür stehen und uns für einen Teil unseres Lebens – manchmal bis ans Lebensende – begleiten.

Wer ist diese Trauer? Eine dunkle Gestalt? Ein Freund oder ein Feind?
Was will sie von uns? Warum kommt diese und bleibt unterschiedlich lange?

Meine Trauer ist bildlich gesehen ein alter weiser Mann, der ungefragt erscheint, mich einfach in die dunkle Zeit meines Lebens mitnimmt und mich begleitet. Er nimmt mich mit auf eine Reise der Gefühle, sehr extremer Gefühle, die ich nicht haben möchte, aber ob ich möchte, werde ich nicht gefragt. Am Anfang hätte ich gesagt, der alte Mann ist böse, ein Feind, denn er bringt nichts Gutes mit sich. Er bringt das Gefühl, dass die Welt stehen bleiben müsste. Das Gefühl des Schmerzes, das sich kaum jemand vorstellen könnte, dieses je aushalten zu können. Dieser Schmerz tut bei jedem Atemzug weh und nimmt mir die Luft zum Atmen……………………

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Wie ein Schiff auf dem offenen Meer – Meine Trauer

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Wie ein Schiff auf dem offenen Meer

Ich war im Urlaub am Meer und als ich am Ufer entlang spazierte, sah ich ein Schiff. So setzte ich mich auf eine Bank und meine Gedanken begannen zu fließen. Sie sind so wertvoll für mich, dass ich sie niederschreiben möchte….

In meiner Trauer, in meinem Schmerz fühle ich mich seit Monaten wie auf einem Schiff. Welche Tätigkeit ich auf diesem Schiff verrichte, ist nicht so wichtig, denn ich bin alleine, so kann ich der Käpt´n, der Matrose oder einfach nur ein Passagier sein…

Mein Schiff hat den sicheren Hafen verlassen, ohne Ziel und ohne zu wissen, wohin meine Reise geht. Im Moment scheint die Sonne, das Meer ist wunderschön, blau und ruhig. Ein leichter Wind weht ()durch mein Gesicht, der dabei mein Schiff langsam auf´s offene Meer treibt und hinter mir verschwindet der Horizont. Ungewisse Reise auf der ich mich befinde, aber ich bin nicht neugierig auf den Weg, egal wohin es geht. Ich sage nur leise vor mich hin „Bringe mich weg von diesem Schmerz und von meiner Trauer. Bringe mich weit weg, denn ich möchte alleine sein. Ich möchte im Moment keinen sehen und hören. Ich möchte, dass die Sonne meine salzigen Tränen trocknet. Das Meer sind alle Tränen, …..

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Stammbaum – Mein Lebensbaum der Gefühle – Meine Trauer

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Stammbaum – Mein Lebensbaum der Gefühle – Meine Trauer

Auf der Suche nach einem Bild für mein Leben, für meine Gefühle (Liebe, Glück, Hoffnung, Schmerz, Trauer…) habe ich begonnen, Ausschau zu halten, welches innere Bild wäre passend und stimmig?

Auf einem Spaziergang durch einen Wald bin ich fündig geworden. Es war ein sonniger Morgen, trotz des kalten Winters wärmten mich die Strahlen der Sonne. Die Sonne war die Wärme für meine innere Kälte. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, bis ich einen Baum sah und zum Stehen kam. Die Gedanken verflogen sofort und ich hatte nur Augen für diesen Baum.

Nicht zu groß und nicht zu klein, umgeben von sehr vielen unterschiedlichen Bäumen. Manche waren größer, manche kleiner, manche schmaler, manche breiter, manche mit vielen und manche mit wenigen Ästen. Eines hatten sie mit meinem Baum gemeinsam: Sie trugen alle keine Blätter.

So stand ich da und fing zuerst an, diesen für mich besonderen Baum aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zuerst sah ich mir den Baum genau an, der alleine da stand. Dann schaute ich mir den Baum mit all den Bäumen drum herum an und so wirkte dieser Baum auf einmal nicht so einsam und alleine. Dann flossen meine Gedanken sofort weiter…

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Tabuthema Sterben durch Suizid – Mein bester Freund

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Sterben durch Suizid

An seinem 18. Geburtstag nahm sich mein Freund das Leben. Er entschied sich zu sterben und es war eine Entscheidung, an der ich ihn nicht hindern konnte. Es verging sehr viel Zeit, in der ich die Trauer in mir getragen habe. Jedes Mal, wenn ich versuchte, über sein Sterben zu reden, hörte ich nur:
„Wie feige, sich das Leben zu nehmen!“
„Was für ein A………, hat dich zurückgelassen und hat sich einfach v******t!“
Die Menschen bezeichneten meinen Liebsten als „Schwächling, Egoist, Ars…. usw.“.
Als ob nicht schon genug Schmerz vorhanden wäre, mussten die Menschen einen Schuldigen suchen, der schnell gefunden war: sein Vater.

Sein Tod, seine Entscheidung nicht mehr weiter zu leben, wurde nicht akzeptiert. Es gab immer zwei Versionen, die erzählt wurden:

Meine: Er hat sein Leben im vollen Bewusstsein beendet, weil er keinen Weg mehr sah.
Seine Familie: Er ist bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen, an dem er keine Schuld hatte.

Unsere Gesellschaft urteilt sehr hart, gerade was Suizid angeht. Es geht dabei nicht um Schuldzuweisungen, denn dies veränderte meinen Schmerz nicht. Es gab Ereignisse in seinem Leben, die er nicht verkraftet hat und deshalb seinen Weg auf sich nehmen wollte. Meiner Meinung nach war es nicht der richtige …..

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Trauerfeier – Die Beerdigung von meiner Mutter

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Trauerfeier – Die Beerdigung von meiner Mutter

Die Beerdigung von meiner Mutter war an einem Freitag, den 12.6.09, der zugleich noch der Geburtstag von meinem verstorbenen Bruder war. Ich war an diesem Tag total durcheinander, ich war nervös, traurig, aufgeregt und einfach fertig mit der Welt. Das lag natürlich daran, dass meine Mutter beerdigt wurde, aber auch daran, die Verwandtschaft und sowas zu sehen, denn sie sind eigentlich Fremde für mich. Dennoch gab mir Kraft, dass meine Freunde auch kamen.

Nun gingen mein Vater und ich zur kleinen Kirche bei uns, wo schon einige eingetroffen waren, ich hab´ mich für den Tag nicht wirklich fertig gemacht, nur darauf geachtet, schwarze Kleidung zu tragen.

Jedenfalls haben wir dann erstmal alle begrüßt und eine Freundin hat für alle deren Beileid für meinen Vater bekundet, was ich sehr respektvoll fand. Danach ging ich zu meiner Halbschwester, die extra angereist war. Sie war auch nicht wirklich in guter Verfassung, obwohl sie eigentlich meine bzw. unsere Mutter gar nicht mehr richtig kannte, sie hatte den Kontakt vor 10 Jahren abgebrochen. Naja, wir gingen dann in die Kirche, wo innen drin doch viele Menschen waren, also die nicht von der Verwandtschaft waren. ….

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Bis zum letzten Atemzug – Mein Sohn verstarb an agressive myeloische Leukämie

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Mein Sohn verstarb an agressive myeloische Leukämie

Mein Sohn war plötzlich am 11. September 08 (ein wahrlich unvergessenes Datum) krank.
Er hatte AML (agressive myeloische Leukämie). Er musste alles durchleiden, Chemo, Transplantation (6 Wochen hermetisch abgeschlossen), 12 Knochenstanzen, noch mal Chemo. Danach 1 Jahr Ruhe und Hoffnung.

Dann der Schlag: Die AML war wieder da.
Er sollte wieder transplantiert werden, doch er bekam eine Lungenentzündung.

Die letzten 6 Tage lag er im künstlichen Koma.
Ich war jeden Tag bei ihm. Habe ihn angeschaut, mit ihm geredet, ihm vorgelesen, ihm Mut zugesprochen und immer wieder gesagt: „Der liebe Gott lässt einen so jungen Vater wie Dich nicht sterben. Dein Sohn braucht Dich doch… Wir brauchen Dich!“

Am vorletzten Tag seines Lebens hatte sein Bruder die Nachtwache übernommen. Plötzlich kam ein ihm fremder Arzt und fragte, ob der junge Mann Familie hätte und jemanden hinterlassen würde.
Mein Sohn war so geschockt, dass er mich unter Tränen zu Hause anrief. Ich versuchte,ihn zu beruhigen und zu trösten und sagte ihm, er solle vorsichtig nach Hause kommen. Marcel würde das schon schaffen!!!

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Ich habe meine Mama verloren und es ist furchtbar.

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Ich habe meine Mama verloren und es ist furchtbar.

Ich musste verstehen und damit klar kommen, dass ich mit meinen 19 Jahren keine Mama mehr habe.
Ich war gerade mal einen Monat lang 18 Jahre und hatte somit einen ganz neuen Lebensabschnitt vor mir,
und gerade da verliere ich meine Mama, einfach so, obwohl ich noch so viel mit ihr vorhatte.

Sie sollte erleben, wie ich mein Abi schaffe, wie ich heirate und Kinder habe, wie ich eben „flügge“ werde.
Sie würde überall fürchterlich weinen und das werde ich leider nie erleben, auch nicht, wie stolz sie auf mich ist, wie sie immer sagte. Sie verpasst mein „erwachsenes“ Leben und ich verpasse, wie sie älter wird, graue Haare und so etwas bekommt.
Ich hatte doch noch so viele Fragen an sie und wollte noch viel mehr mit ihr erleben. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass sie nie wiederkommt. Ich meine, wie wird es denn sein, ohne meine Mama wichtige Erlebnisse in meinem Leben zu haben, gerade diese Momente, in denen man sich nichts Wichtigeres wünscht, als die Mama dabei zu haben. Ich hatte nie daran gedacht, nicht mal im Traum, dass ich das ohne sie erleben werde…

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Ich trauere um meinen Sohn, seit 14 Monaten…so lange Zeit schon…oder doch so kurz?

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Ich trauere um meinen Sohn, seit 14 Monaten…so lange Zeit schon…oder doch so kurz?

24 Jahre hat er einen großen Platz in meinem Leben eingenommen, hat dazugehört, war so selbstverständlich mit dabei in unserem Alltag.

Er wohnte nicht mehr zu Hause, wir hatten jedoch regelmäßig, mehrmals die Woche, Kontakt, besuchten uns, hatten auch Differenzen, Diskussionen, unterschiedliche Meinungen… und eine tiefe, innere Vertrautheit und Liebe zueinander.
Wir wussten, jeder kann sich im Ernstfall auf den anderen verlassen. Er war ein sehr eigenwilliger und eigenständiger Mensch, liebte die Freiheit und hasste jeglichen Zwang. Er war einfach ER, und genauso einzigartig wie er war, genauso vermisse ich ihn täglich aufs Neue.

Ich spüre nach all den Monaten immer wieder, wie fassungslos ich manchmal bin und wie unmöglich und irreal mir sein Tod erscheint.
Ich lebe nach außen den Alltag… jedoch viel zurückgezogener und ruhiger als zuvor. Ich lebe in Zeitlupe….und fühle mich trotzdem manchmal wie im „Zeitraffer“. Ich werde an manchen Tagen gedanklich in frühere Zeiten zurückgeworfen und versinke in Erinnerungen an die Zeiten, wo die Welt für mich noch heil schien und ich mich noch über Alltagsprobleme aufregen konnte. Das kann ich momentan nicht mehr…neben dem Tod scheint mir vieles so …..

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Trauer um meinen Sohn – um mein Kind!

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Trauer um meinen Sohn – um mein Kind!

Trauer um mein Kind bedeutet für mich……wie in einer Dunstglocke zu leben. In den ersten Jahren kommt niemand und nichts dort rein.
Ich funktioniere nach außen hin fast wieder vollkommen perfekt,
aber in dieser Glocke, besser gesagt,…tief in mir drin, ist so ein Schmerz, der nie wieder weggehen wird.

Ich habe mich in den ersten 2 Jahren fast von allem zurückgezogen. Jeder Gang nach draußen ist eine Qual. Jede Feier eine Tortur. Ich denke oft, ich habe „Sterbefall“ auf der Stirn stehen.

Eigentlich möchte ich über mein Kind reden, aber jedes Reden tut gleichzeitig wahnsinnig weh.

In den Nächten fängt das Gehirn an zu rattern. Jede Sekunde bis zum Tod meines Sohnes erlebe ich wieder. Am Anfang in jeder Nacht.
Das eigene Kind zu verlieren ist ein Schmerz, den kann ich nicht so richtig beschreiben. Ich habe Beklemmungen, so als drücke mir jemand den Hals zu oder es liegt jemand ganz schweres auf meiner Brust. Das Herz rast und tut fürchterlich weh. Die Gedanken überschlagen sich. Ich leide seit dem Tod meines Sohnes unter stressbedingtem hohen …….

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Verlust des Partners – Bis zum letzten Atemzug – Florian

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Verlust des Partners – Bis zum letzten Atemzug – Florian

Florian musste ich wegen immer stärker werdender Schmerzen im Unterbauch am 2. Weihnachtsfeiertag ins Krankenhaus bringen. Dort blieb er dann auch erst mal und war nur noch zwei Mal für ein kurzes Wochenende zu Hause. Nach den notwendigen Untersuchungen stand direkt nach den Neujahrsfeiertagen fest, es ist Bauchspeicheldrüsenkrebs, bereits sehr weit fortgeschritten.
Als Flo die Diagnose hatte und mir sehr offen mitteilte, wie es um ihn steht, habe ich die Dramatik natürlich erst gar nicht wahr haben wollen.

Leider musste er mir sagen, wie es um ihn steht, denn, da ich ja kein Angehöriger von ihm war, bekam ich fast keine tieferen Auskünfte von den Ärzten. Florian hatte zwar gesagt, das ich Auskunft über alles bekommen kann, aber in solch einem Großklinikum, das zudem auch noch – meinem Empfinden nach – sehr konservatives Personal hat, war das wohl doch zu viel verlangt. Ich wollte natürlich die Hoffnung auf Heilung nicht aufgegeben, denn ich habe gedacht, die Medizin ist heute schon so weit, es wird Möglichkeiten der Heilung geben. Dann stellte sich heraus, dass der Krebs schon sehr gestreut hatte – insbesondere der Magen und die Lunge waren betroffen. Eine Chemo, die das Unvermeidliche hätte herauszögern können, war eine weitere Hoffnung von mir. Erst als Florian mir geschildert hat, was sein Vater, der auch an Krebs gestorben war, mitmachen musste, ist mir klar geworden, …….

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Verlust durch Suizid – Partner verloren

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Verlust durch Suizid – Partner verloren

Ja, das stimmt, das Thema Suizid ist ein sehr schwieriges Thema!
Ich war leider vor 29 Jahren Augenzeuge eines Selbstmords!
Meine „Große Liebe *F.*“, um nicht zu sagen, mein „Traummann“ hat sich vor meinen Augen erschossen!
Wo fängt man da am besten an?

Ich war 19 und er knapp 27 Jahre alt. Ich lernte ihn durch meine Schwester kennen und lieben. Er ist bei meiner Schwester für ein paar Tage untergekommen, weil er sich gerade von seiner Ex-Freundin getrennt hat, mit der er eine kleine Tochter hatte. Der Streit war so heftig, dass sie ihm verbot, seine Tochter zu sehen. Er war „nur“ der popelige Erzeuger!

Jedenfalls hatte meine Schwester eine Party gegeben, wo wir uns kennenlernten und näher gekommen sind. Wir waren sooo verliebt, dass er kurz darauf zu mir, in meine Wohnung zog.

Es war eine super Zeit (2 Jahre) mit ihm, ich war so glücklich und verliebt. Das schönste war, dass ich es geschafft hatte, dass er seine Tochter wiedersehen konnte. Wir durften sie sogar ab und zu übers Wochenende haben. Er war so ein stolzer Papa. Es hätte alles so perfekt sein können. Wir hatten uns verlobt und standen 4 Wochen vor der Hochzeit, als dieser verfl…. Tag kam. …..

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Frohe Weihnachten – Mit bleibt nur ein Grab und Erinnerungen

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Frohe Weihnachten – Mit bleibt nur ein Grab und Erinnerungen

Schon allein der Gedanke daran lässt mein Herz schmerzen. Was soll ich denn Weihnachten ohne Dich? Wie kann ich es anstellen, dass Weihnachten ausfällt? Wo kann ich hin, um Weihnachten zu entkommen?

Fröhliche Weihnachten!

Jeder wartet auf diese Zeit, freut sich und ich? Ich habe Angst davor. Mir bereiten die Gedanken an die Feiertage Schmerzen. Als ob jemand mir mit einem Messer ganz langsam durchs Herz stechen würde. Wenn ich die Augen zumache, dann sehe ich Dich mit mir den Weihnachtsbaum schmücken und jetzt soll ich das alleine für mich tun? Oder soll ich den Baum für die Anderen schmücken, damit sie denken, meine Welt dreht sich weiter?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie ich die Tage überleben soll. Die fröhlichen Gesichter in den Geschäften, die nach passenden Geschenken suchen, machen mich aggressiv. Die Menschen können nichts dafür. Am liebsten bin ich zu Hause, damit ich nicht viel davon mitbekomme, was draußen vorgeht. Ich kann die Zeit nicht anhalten. Ich kann Dir nichts mehr schenken; alles was mir bleibt ist Dein Grab und die Erinnerungen, die sehr lebendig sind, an unsere letzte Weihnacht. Weihnachtsvorfreude ist gleich null. …..

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Verlust meiner besten Freundin. Sie starb – Brustkrebs – ich blieb zurück

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Liebe Freundin,
Freundinnen, auf den Tag genau 6 Jahre.
Offenes Ohr für meine Sorgen.
Tröstende Worte, in Kummer und Leid.
Einigkeit.
Lachen und glücklich sein.
Viele Dinge gemeinsam erleben…
Auseinandersetzung und das Wissen:
Du bist immer für mich da.
Ich vermisse Dich!
Heute bist Du friedlich in meinen Armen eingeschlafen, nur wir zwei ganz alleine.
Es sollte so sein und ich bin sicher, Du hast es so ausgesucht.
Ich danke Dir für Dein Vertrauen, diesen Moment mit mir zu teilen und es erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit,
dass ich für Dich da sein konnte. Du warst es wert, so sehr geliebt zu werden.
Du bist es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an Deiner Stelle.
Ein Teil meines Herzens ist heute mit Dir gegangen,
und diese Lücke wird nie mehr geschlossen, weil Du nicht mehr unter uns bist.
Eine gute Reise ins Regenbogenland.
In tiefer Freundschaft und Liebe
Deine Freundin.
……….

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Trauer um meine beiden Kinder

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Trauer um meine beiden Kinder

Nun ,es ist nach wie vor unbegreiflich.
Ein Kind gehen zu lassen, ist für mich das Schmerzlichste, was ich erlebt hatte.
Dabei zähle ich die Fehlgeburten gar nicht mit.

Meine kleine Tochter war ein halbes Jahr alt, als sie verstarb. Ich war damals gerade 20 Jahre alt und wollte schnell ein nächstes Kind bekommen (Pierre). Das ist jetzt bald 28 Jahre her und dennoch so unwirklich. Es hat mehrere Jahre gedauert, es zu verkraften, doch ein Rest von Trauer und Sehnsucht bleibt. Ich sage machmal: „So alt wäre sie heute“, „Was würde sie jetzt sein?“ oder „Wie hätte sie sich entwickelt?“.

Und als Pierre, mein Sohn, am 13.08.2008 einen tödlichen Unfall ohne Eigenbeteiligung hatte, brach die
Welt von damals und von heute zusammen wieder auf und alles geschah vor meinem inneren Auge noch mal.
Doch diesmal hatte ich mit meinem Sohn 24 Jahre verbracht. Es ist anders, jede Trauer um einen geliebten Menschen in meiner Familie scheint in mir anders zu verlaufen.
Manches kenne ich schon, und anderes ist mir neu und sowas von schmerzhaft, es überfällt mich unverhofft durch Gedanken, Erinnerungen, Bilder und und und. Manches mal ist es eine winzige Kleinigkeit …….

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Die Trauer um mein Kind sitzt so unendlich tief

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Die Trauer um mein Kind sitzt so unendlich tief

Nie wieder werde ich erleben dürfen, wie sich die kleine Schnute verzieht, bei Neuerungen im Essensplan …
Nie wieder werde ich sie lachen hören …
Nie wieder Kuschelrunden mit 11 und 90 Knallküssen …
……… nie wieder ………

… Wie würde sie heute aussehen?
… Welche Vorlieben hätte sie entwickelt?
… Wieviele Herzen würde sie neu berührt haben?

Es sind seelische und körperliche Schmerzen … unbeantwortete Fragen … vergangene Erinnerungen … eine schmerzliche Zukunft.

Diese Trauer wird nie vergehen, ich werde mein Kind auch nie loslassen, ich werde nur versuchen, sie anders zu lieben …..

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Trauer um Partner – Die Geschichte zweier Königskinder

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Trauer um Partner – Die Geschichte zweier Königskinder

Es war im Januar 2006, als ich eine Freundin in der Psychiatrie besuchte, die an Depressionen litt. Im Raucherraum fiel er mir zum ersten Mal auf. Ein Bild von einem Mann – groß, schlank, bereits ergraut und ein_ Blick wie ein verträumtes Kind. Etwa in meinem Alter. Der Funke sprang sofort über – obwohl ich mir selbst einen moralischen Rippenstoß verpasste: Hast du denn einen Riss im Deckel?? Du bist in festen Händen, und er hat mit Sicherheit auch eine Freundin.

Aber meine Vernunft war auf beiden Ohren taub. Mein Verlobter war schon ganz böse, weil ich meine Freundin nun jeden Tag besuchte. Über gemeinsame Spiele kamen wir ins Gespräch, und er schenkte mir das erste Lächeln. Von diesem Augenblick an war er „Chéri“.

A. (so hieß er richtig) erzählte, dass er unter schweren Alkohol- und früher auch Drogenproblemen gelitten habe, und noch einiges mehr. Ich war blind vor Liebe_ und er gestand mir, dass es bei ihm auch gleich gefunkt habe. Meine Freundin ließ uns in Ruhe. Wir gingen spazieren, redeten über alles. Schließlich beichtete ich meinem Verlobten, was geschehen war. Da er mich nicht freigeben wollte, trafen Chéri und ich uns ….

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Meine Gedanken zum Tod

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Meine Gedanken zum Tod

Vorweg: Ich habe furchtbare Angst vor dem Tod.

Ich kann mir diesen auch überhaupt nicht vorstellen. Einfach nicht mehr da zu sein, nicht mehr zu atmen und überhaupt..
Anders finde ich ihn auch in vielen Fällen total ungerecht. Und da kommt meine Frage nach Gott, denn ich bin der Meinung, wenn es einen geben sollte, würde er so etwas nicht verhindern können?
Ich rede nicht nur von meinem Schicksal, sondern von vielen anderen, zum Teil viel schlimmeren. Ich bin einfach der Auffassung, wenn es diesen geben würde, würde er so einiges verhindern können. Naja, da hat wohl jeder eine andere Meinung dazu, aber dies ist meine eben…..

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Verlust meines Kindes – Unser gemeinsamer Kampf

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Verlust meines Kindes – Unser gemeinsamer Kampf Vor 13 Monaten machte ich die bitterste Erfahrung meines Lebens – ich verlor meinen 31jährigen Sohn. Mein Sohn war trotz seiner Erkrankung (Diabetes) ein lebenslustiger Junge. Er war begabt, sportlich, musikalisch und liebte von klein auf alles, was mit Computern zu tun hatte. Er machte eine gute Ausbildung […]

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Verlust meiner Mutter durch Bauchspeicheldrüsenkrebs

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Verlust meiner Mutter durch Bauchspeicheldrüsenkrebs

Meine Mama kam am Di., 02.06.09 ins Krankenhaus, weil sie einen ganz dicken Bauch bekam, nichts mehr essen konnte und auf die Toilette gehen ging auch nicht mehr.

Am Donnerstag, 04.06. wurden ihr 3 Liter Wasser aus dem Bauch „gezogen“. Ich bin mir sicher, dass das „Wasser“ eine ungewöhliche Farbe hatte, denn es wurde später ein CT gemacht. Bis dahin habe ich geglaubt, dass meine Mama einfach nur ein wenig krank ist und alles wieder gut wird.
Am Samstag, 06.06. bekam ich die Nachricht, dass meine Mama einen Tumor hat. Er konnte nicht operiert werden. Am Sonntag kam die Nachricht, dass auch keine Chemo möglich war, da meine Mama zu schwach war.

Am Montag, 08.06. stand fest, dass meine Mama an dem Bauchspeicheldrüsenkrebs, der den ganzen Körper verseucht hatte, sterben wird.
Ich stand unter Schock!
Ich bin dann zum Arzt, hab mich AU schreiben lassen und hab mir Beruhigungstabletten besorgt. Nun war ich jeden Tag im Krankenhaus und hab mit angesehen, wie meine Mama täglich abgebaut hat. Gut, dass ich die Tabletten hatte, sonst wär ich durchgedreht. Es war trotzdem so grausam zu sehen, wie sie jeden Tag schwächer wurde. Allerdings hatte sie keine Schmerzen, denn sie bekam Morphium.

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Ich habe meine Mutter verloren, am 12. Mai 2010 starb sie an Lungenkrebs

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Ich habe meine Mutter verloren, am 12. Mai 2010 starb sie an Lungenkrebs.

Früher, als Kind dachte ich immer, meine Mama wäre eine ganz normale Mutter, so mit Liebe und Zeit und allem. Die ersten Risse bekam dieses Denken schon sehr früh, ich hatte einen Halbbruder, ihren Sohn, der irgendwie immer im Heim war. Ich war zu klein das zu verstehen. Ich weiß nur, ich liebte ihn und es war furchtbar, ihn nicht bei mir zu haben.

Mit 18 Jahren verschwand er für immer. Die Antworten, die ich im Laufe der Jahre bekam, deckten sich nicht im geringsten mit dem, was ich von Bekannten mitbekam. Meine Mutter stellte sich als Opfer dar, welches von ihrem Sohn fertig gemacht wurde. Meine Eltern hatten oft Streit, natürlich war mein Vater schuld, auch er machte meiner Mutter das Leben nur schwer. Dumm nur, dass ich älter wurde, auszog, ein eigenes Leben führte. Denn da sah ich, was wirklich los war und nicht mein Vater war schuldig.

Ja, mein Papa und ich, wir waren ein Team, selbst als Erwachsene war ich seine Tochter, ich konnte mich bei ihm ausweinen, oder einfach mal schmusen. Als ich meinen Sohn bekam, platzte mein Vater vor Stolz, meine Mutter fragte, ob das nötig war….

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Was Trauernde empfinden könnten

Veröffentlicht: 15. Februar 2016

Was Trauernde empfinden könnten

Stell Dir vor, Du gehst wie jeden Tag in den Supermarkt, bist mit Deinen Gedanken schon bei dem Abendessen, welches Du für Deine Familie zubereiten möchtest. Du freust Dich darauf, am Abend mit Deiner Familie am Tisch zu sitzen und den Gesprächen zu lauschen, was ein jeder erlebt hat.
Plötzlich fällt Dir ein Junge auf, der mit Tränen in den Augen vor dem Obstregal steht und so wirkt, als wüsste er nicht recht, was er dort soll. Er nimmt einen Apfel in die Hand und legt ihn wieder hin, dasselbe wiederholt er bestimmt mit noch fünf anderen Obstsorten. Sein Blick wird immer wehmütiger und plötzlich rollt eine kleine Träne über seine Wangen.

Vielleicht ist er in Gedanken wie Du, bei einem gemeinsamen Abendessen.
Doch vielleicht bleibt auch ein Platz an diesem Tisch leer. Der Platz seiner Mutter, mit der er immer das schönste Obst eingekauft hat. Vielleicht überrennen ihn gerade in dem Moment die Erinnerungen und seine kleine Seele schreit nach seiner Mama…. ….

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Gedanken zur Weihnachtszeit – Trauerforum

Veröffentlicht: 11. Februar 2016

Gedanken zur Weihnachtszeit

Draußen ist es kalt, die Luft klirrt und bei jedem Atemzug kann ich die Luft sehen, die aus mir strömt.
Die Kälte, die in meinem Inneren herrscht, die bleibt unsichtbar für Euch. Sie ist viel schneidender, als die Kälte draußen und man kann sich nicht vor ihr schützen, indem man einen warmen Schal um den Hals legt.
Es ist eine Kälte, die mich so sehr schmerzt, mich so oft verzweifeln lässt.

Ich gehe durch die Straßen, sehe Menschen, die hektisch die letzten Geschenke für ihre Lieben kaufen.
Manche stehen in kleinen Grüppchen auf dem Weihnachtsmarkt und frohlocken der schönen Dinge, die sie gerade gekauft haben. Der heiße Glühwein wärmt sie von innen und ihre Augen strahlen. Oft wende ich mich ab und mein Blick bleibt bei einem Kind hängen, das verträumt vor dem großen Baum auf dem Marktplatz steht. Ich möchte mir vorstellen, wie sein großer Wunsch hoch zum Weihnachtsmann fliegt und er es dann pünktlich am Heiligen Abend dem Kind bringt.

Dann denke ich an das Kind, welches ein solches Fest nie mehr erleben darf. Nie erleben durfte. Er liegt in der Kälte des Winters, sein Grab verborgen unter grünen Tannen. …..

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Trauer um Geschwister – Mein Bruder hat Suizid begangen

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Mein Bruder hat Suizid begangen und das ist 10 Jahre her.

Er war kein perfekter Mensch, keinesfalls, doch so ein liebevoller Mensch, der dennoch mit seinen 24 Jahren immer noch Blödsinn im Kopf hatte. Ich war 8 Jahre, als ich ihn verlor und naja, sowas konnte ich in diesem Alter nicht richtig verstehen.

4 lange Monate lag er im Koma und leider lag er ziemlich weit weg, somit konnten meine Mama und ich nicht oft genug zu ihm. Doch wenn wir da waren, war es immer schrecklich, das war nicht mehr mein großer Bruder Reinhard, es war jemand anderes. Ich konnte ihm seinen Schmerz ansehen, er lag da und hat sich immer wieder gekrümmt und hat gestöhnt. Schlimm war auch, meine Mutter zu sehen, die jeden Tag gehofft hat, dass er erwacht. Sie wollte Antworten, wollte ihm helfen, wenn er wieder da ist.

Ich weiß noch, einen Tag vor seinem Suizid waren wir mit ihm im Krankenhaus, wegen seinem Sohn (war nichts Schlimmes, hatte Fieber). Und ich war so sauer, weil ich nicht mit rein durfte (war zu jung) und hab nicht mehr mit ihm gesprochen. Hätte ich gewusst, dass er sich in jener …..

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Trauer um meine Tochter – Es tut so weh

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Trauer um meine Tochter – Es tut so weh

Geboren, Ängste ausgestanden, behütet, bemuttert und dann, mit 16 Jahren, musste ich mein Kind zu Grabe tragen.

Nur, weil Kathleen zur falschen Zeit am falschen Ort war und der Todesfahrer mit ihr bzw. hinter ihr.

Ist das gerecht, dass ich als Mutti hinter dem Sarg meiner Tochter herlaufe?

Nichts ist mehr so, wie es mal war. Mit dem Tod meiner Sonne ist auch meine Welt zerbrochen. Es tut alles so weh. Loslassen werde ich Kathleen nie. Ja, nach außen sieht es so aus, als funktioniere ich wieder. Aber das ist alles Schwindel. Nur ganz, ganz wenige Freunde, die mir geblieben sind, wissen wirklich, wie es in mir drinnen aussieht……..

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Sag es in einem Satz. Meine Trauer ist…

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Sag es in einem Satz. Meine Trauer ist…

Unsere Mitglieder vervollständigen diesen Satz wie folgt:

Meine Trauer ist…..

– eine sehr schmerzhafte Erfahrung meines Lebens, auf die ich gerne verzichtet hätte, aber ich weiß, dass kein Mensch von Trauer verschont wird, also gehört die Trauer zu meinem Leben dazu, obwohl wir nie Freunde werden, weil es sehr weh tut.
– für mich ein so überwältigendes, tiefes, schmerzhaftes Gefühl_ und dennoch bedeutet es für mich auch unendliche Liebe zu meinen Lieben!
– einmal Hölle und wieder zurück.
– ein Gefühl, als ob es die Seele zerreißt, ein Schmerz, der nicht nur meine Augen, sondern auch mein Herz weinen lässt.
– ein Stück meines Herzens, das rausgerissen wurde, diese Wunde wird nie mehr heilen, aber sie vernarbt, wenn auch langsam, aber stetig.
– das ehrlichste, aber auch schmerzlichste Gefühl, was ich kenne.
– der ungehörte Schrei einer verzweifelten Seele.
– ein tiefer Schmerz, der leider zum Leben dazugehört, Wunden die nie wieder richtig heilen, doch unsere Lieben haben immer einen Platz… in unseren Herzen!
– ein Stück schmerzhaftes Leid im Leben, was nie ganz schmerzfrei wird, aber lebbarer!
– gekommen, ungefragt und bleibt vielleicht ein Leben lang.
– das schmerzhafteste Gefühl, was ich kennengelernt …..

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Mitgliederstimmen über unsere Trauerforum-Seite www.meinetrauer.de

Veröffentlicht: 4. Februar 2016

Das Trauerforum www.meinetrauer.de ist:

– meine virtuelle Heimat geworden.
– für mich ein Ort, wo ich Trost und Freundschaft finde.
– für mich der einzige Ort, wo ich zur Zeit einfach nur ICH sein darf.
– für mich der Ort, an dem mir (damals) fremde Menschen in meinen schlimmsten Stunden geholfen haben.
– ein Ort, wo ich aufgefangen werde von lieben Menschen, die wissen was man fühlt.
– der einzige Ort für mich, wo man mich in meiner Trauer versteht!
– für mich ein Ort, wo ich Menschen (Freunde) traf, die das gleiche Leid erlebten_wie ich..
– mein Zufluchtsort, wenn die Welt stehenbleibt, aber auch der Ort, wo ich sein kann, wie ich bin….
-für mich ein Ort, an dem ich angenommen werde für das, was ich denke und bin_ und nicht für das, was ich nach außen hin „darstelle“…
– ein Ort, den ich nicht mehr missen möchte.
– der Ort, wo ich verstanden werde und nicht funktionieren muss…
– für meine Seele der Ort, an dem sie ein wenig Licht auf dem dunklen Weg durch die Trauer bekommt, hier darf sie einfach „sein“…, mit all ihrem Schmerz.
– der Ort, wo ich in meiner größten Not aufgefangen wurde, Trost und Verständnis bekam, wo ich ins Leben zurückfand und ein neues Glück gefunden habe.

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Gut gemeinte Sätze in der Trauer.

Veröffentlicht: 2. Februar 2016

Gut gemeinte Sätze in der Trauer. In meiner persönlichen Trauer war/ ist für mich der schlimmste Satz…

Für mich waren / sind die schlimmsten Sätze:
-„Warte mal ein paar Wochen ab, dann ist alles vergessen….“
Nein, ich kann nichts vergessen, ich werde meine Ma nie vergessen.

-„Ich glaube, es ist an der Zeit, mit Deiner Trauer abzuschließen“, oder „Du hast jetzt lange genug getrauert, einmal muss genug sein….“
Nein, keiner kann mir vorschreiben, wann ich mit meiner Trauer abschließe oder wie lange sie dauert.

Ich weiß, diese Sätze sind von denjenigen „gut“ gemeint, aber sie zeigen mir auch, dass sie mich nicht wirklich kennen, nicht wissen, was in mir vorgeht.

-Der Satz, mit dem ich oft konfrontiert wurde, da ich zu dieser Zeit schwanger war, lautete: „Ein Leben geht, ein neues kommt.“
Doch ganz schlecht gewählt, denn – ja meine Schwiegermutter ist an ihrem Krebs elendig zu Grunde gegangen und es war sicher besser für sie – doch durfte sie somit nie ihr Enkelchen in den Arm nehmen und somit hat mein Sohn nur noch eine Oma.

Und was das Schlimmste daran ist, dass meine liebste Omi knapp 4 Monate später noch verstorben ist. Es wäre ihr erstes Urenkelchen gewesen. …..

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