• die gut gemeinten Sätze

    Hallo,
    auf den Tod kann man sich als Partner/ Ehegatte/ Kind/ Freund vorbereiten.
    Von Aussenstehenden (auch Verwandten) wirklich tröstenden Worte für den/ die Trauernden zu finden, es will ja etwas ausgedrückt werden, was Bedauern und Zuspruch in einem kurzen Satz enthält...............unmöglich.
    "Mein Beileid" ist, wie alle Sprüche weiter oben, ohne jede Überlegung gedankenlos dahergeplappert, um überhaupt etwas zu sagen, weil man ja was sagen muß, weils jeder tut und somit automatisch Gesellschaftsfähig ist. Das das Plattitüden Charakter hat juckt keinen.
    Die "Gutgemeinten" drücken nicht mehr als Hilflosigkeit aus und haben einen ähnlichen Stellenwert, wie "Geben Sie mir bitte 5 Brötchen" beim Bäcker.
    Aus meinem Leben haben sich schon so viele gute Freunde verabschiedet und hab nie gewusst, welches "passenden" Worte sein könnten.
    Auch heute nicht.

    Sicher ist, jeder einzelne meiner verstorbenen Freunde, sei es durch Unfall, Krankheit oder Gewalt, hat einen festen Platz tief in meinem Herzen, vergessen werde ich sie nie.

    Für aufmerksamen Trost und Beistand bedarf es keiner Worte.
    Ein fester Händedruck oder eine Umarmung, je nachdem wie die Personen zueinander stehen, ist absolut ausreichend, zur Not auch "Wenn Du mich brauchst, bin ich für Dich da." Mehr ist nicht notwendig .