Ihre Mutter wollte sie ersticken. so hatte es die Natur wohl vorgesehen!
Ich war damals durch Zufall, bei der Geburt dabei. Ihr Herrchen meinte, ich soll da nicht hin, weil die Mutter sehr bissig ist. Das eigene Herrchen durfte nicht ran!!
Mir war das egal, ich bin sehr tierlieb und hatte auch keine Angst, hab es jedenfalls versucht und siehe da, der Hund hatte vertrauen zu mir, mich noch nicht einmal angeknurrt.
Ich habe mich dazu gesetzt und mir die kleinen Welpen angeschaut, sie sahen aus, wie kleine Nilpferdchens, richtig putzig!
Als ich sah, dass ein Welpe nur so da lag und sich nicht bei den anderen durchsetzen konnte,
hab ich eingegriffen.
Als ich klein „ Gypsy“ etliche male versucht hatte, sie an Mamas Zitze zu setzten und Mama sie immer wieder weg schupste, bis sie sich auf sie raufsetzte um sie zu ersticken, habe ich sie mir geschnappt.
Ich bin mit ihr zu 3 verschiedenen Tieräzten, jeder sagte mir, sei ist nicht lebensfähig und wollten sie einschläfern!
Ich habe aber nicht auf gegeben, Welpenaufzugsmilch und ein Fläschchen besorgt.
Es lagen 2 stressige Wochen vor mir, bis sie aus dem Gröbsten raus war. Meine damalige Katze „Buffy“ hat mir geholfen bei der Aufzucht. Sie war 14 Tage zuvor selbst Mama geworden, von 4 Katzenbabys. Nach dem Fläschchen (alle 2 Stunden, Tag und Nacht) hab ich sie einfach bei „ Buffy“ ins Körbchen gelegt und sie hat sich rührend um mein Hundebaby gekümmert. Bäuchchen lecken, zur Verdauung war dann doch nicht so mein Ding! (*grins*)
Es war so eine schöne Zeit. Ich und Katze waren ein Dreamteam. Gypsy wuchs mit viel Liebe auf und sie hat es mir mit ihrer unendlichen Treue gedankt. Wir verstanden uns auch ohne Worte. Für mich war sie wie ein Kind, wir waren unzertrennlich!
Dann nach ca.10 Jahren, hatte sie ein Hirnschlag bekommen. Das war noch nicht besonders Schlimm. Sie hatte rechts eine Lähmung im Hinterlauf. Der TA meinte , dass man es mit Schwimmen in den Griff bekommen könnte. Doch leider hat sie in der nächsten Nacht, eine 2.Hirnschlag bekommen. Sie war nicht mehr ansprechbar und hat nur noch gejault und gekrampft. Ich sofort wieder zum TA, der mir zu verstehen gab, dass es besser sei, sie einschläfern zu lassen.
Diese Entscheidung mein Hund ( Kind) töten zu lassen, war eine sehr grausame Entscheidung für mich! Sie gehörte doch zu meiner Familie, ein Familienmitglied!
Ich vermisse sie heute noch sehr!
Heute bin ich froh, dass ich damals zur rechten Zeit am rechten Ort war!
Es hat sich gelohnt!!!
Dafür das sie nicht „ Lebensfähig sei“ hatten wir 10 wunderschöne Jahre zusammen, ein Herz und eine Seele. Sie hat es mir mit ihrer Treue und Liebe gedankt!
Ich werde sie nie vergessen!!!
GYPSY ich danke dir für 10 wundervolle Jahre mit dir!!
Stillen Gruß dein Frauchen



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