• Trauersprüche 6





    Ich bin von euch gegangen, nur für einen Augenblick,

    und gar nicht weit.

    Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin,

    werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.


    Antoine de Saint-Exupery ( 29. Juni 1900 - 31. Juli 1944)





    Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

    wird es dir sein, als lachten alle Sterne,

    weil ich auf einem von ihnen wohne,

    weil ich auf einem von ihnen lache.


    Antoine de Saint-Exupery (29. Juni 1900 - 31. Juli 1944)





    Wir setzten uns mit Tränen nieder und
    rufen dir im Grabe zu:
    Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach (* 21. März/ 31. März 1685; † 28. Juli 1750)





    Wenn dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht,
    und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm:
    Die Blume geht zugrunde, aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns,
    geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.


    Khalil Gibran (* 6. Januar 1883; † 10. April1931)





    Es ist unser Irrtum, das wir den Tod in der Zukunft erwarten.
    Er ist zum Großteil schon vorüber.
    Was in unserem Leben hinter uns liegt,
    hat der Tod.

    Seneca (etwa im Jahre 1 n. Chr. - 65 n. Chr.)




    Ach schrittest du durch den Garten
    noch einmal im raschen Gang -
    wie gern wollt ich warten,
    warten stundenlang!

    Theodor Fontane (30. Dezember 1819 - 20. September 1898)








    Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
    und streut immerfort Blütenstaub,
    den wir atmen, herüber;
    auch noch im kommensten Wind atmen wir Abschied.


    Rainer Maria Rilke (4. Dezember 1875 - 29. Dezember 1926)



    Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.

    Marcus Tullius Cicero ( 03.Januar 106 v. Chr. - 07. Dezember 43 v. Chr.)



    Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft.
    Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.

    Berthold Auerbach (28. Februar 1812 - 08. Februar 1882)





    Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.

    Thomas Aquin (um 1225 - 07. März 1274)







    Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
    so lassen wir den Ort,

    wir lassen nicht das Leben.

    Nikolaus Lenau (13. August 1802 - 22 August 1850)








    Wenn der Tod unsere Augen schließt,
    werden wir in einem Lichte stehen,
    von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.

    Arthur Schopenhauer (22 .Februar 1788 - 21.September 1960)