• Trauersprüche 5






    Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag,
    ein letztes Glück und einen letzten Tag.


    Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 ; † 22. März 1832)





    Dreifach ist der Schritt der Zeit:
    Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
    Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
    Ewig still ist die Vergangenheit.

    Friedrich Schiller (* 10. November1759; † 9. Mai 1805)






    Der Gedanke an die Vergänglichkeit

    aller irdischen Dinge

    ist ein Quell unendlichen Leids -

    und ein Quell unendlichen Trostes.


    Maria von Ebner-Eschenbach (13. September 1830 - 12. März 1916)




    Auf den Flügeln der Zeit

    fliegt die Traurigkeit dahin.


    Jean de la Fontaine ( 8.Juli 1621 - 13.April 1965)




    Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt
    auf allen Millionen und Millionen Sternen,
    dann genügt es ihm völlig,
    dass er zu ihnen hinaufschaut,
    um glücklich zu sein.


    Antoine de Saint-Exupery ( 29. Juni 1900 - 31. Juli 1944)






    Bedenke stets, dass alles vergänglich,

    dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich

    und im Leid nicht zu traurig sein.


    Sokrates (469 v.Chr. - 399. v. Chr.)







    Wie wird mir? Leichte Wolken heben mich,
    der schwere Panzer wird zum Flügelkleid.
    Hinauf, hinauf, die Erde fliegt zurück
    kurz ist der Schmerz, aber ewig ist die Freude.

    Friedrich Schiller (10. November 1759 - 09. Mai 1805)





    Es ist Zeit, das wir gehen.

    Ich, um zu sterben,
    und ihr,
    um weiterzuleben.

    Sokrates (469 v. Chr. - 399 v. Chr.)







    Es ist viel dunkler, wenn ein Stern erlischt,
    als es sein würde, wenn er nie gestrahlt hätte.



    Georg Bernard Shaw (26. Juli 1856 - 02. November 1950)



    Niemand kennt den Tod, es weiss auch keiner,
    ob er nicht das größte Geschenk
    für den Menschen ist.
    Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß,
    dass er das schlimmste aller Übel sei.

    Sokrates (469 v. Chr. - 399 V. Chr.)





    Man weiss, dass die akute Trauer nach solch einem Verlust ablaufen wird,
    aber man wird ungetröstet bleiben, nie Ersatz finden.
    Alles, was an seine Stelle rückt, und wenn es sie auch ganz ausfüllen sollte,

    bleibt doch etwas anderes.
    Und eigentlich ist es recht so.
    Das ist die einzige Art, die Liebe fortzusetzen.


    Sigmund Freud ( 6.Mai 1856 - 23. Septe
    mber 1939)



    Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen
    ein Hochzeitsfest unter Engeln.


    Khalil Gibran ( 6. Januar 1983 - 10. April 1931)