• Trauersprüche 4




    Niemand kennt den Tod. Es weiss auch keiner,

    ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.


    Sokrates (* 469 v. Chr.; † 399 v. Chr.)



    Trösten ist eine Kunst des Herzens.

    Sie besteht oft nur darin,
    liebevoll zu schweigen und
    schweigend mitzuleiden.

    Otto von Leixner (* 24. April 1847; † 12. April 1907)



    Keinem ist das Leben so süss wie dem,

    der jede Todesfurcht verloren hat.

    Samuel Smiles (* 23. Dezember 1812; † 16. April 1904)



    Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes,
    und er ist die Grenze,
    über die unsere Leiden nicht hinausgelange;
    er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück,
    dem wir vor unserer Geburt angehörten.


    Seneca (* etwa im Jahre 1 ; † 65 n. Chr.)



    Wer den Tod fürchtet,
    hat das Leben verloren.

    Johann Gottfried Seume(* 29. Januar 1763; † 13. Juni 1810)





    Nichts ist gewisser als der Tod,

    nichts ist ungewisser als seine Stunde.


    Anselm von Canterbury( * um 1033; † 21. April 1109)



    Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und

    unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

    William Shakespeare ( 23. April 1564 - 23. April 1616)



    Durch das Weinen fließt die Traurigkeit

    aus der Seele heraus.

    Thomas von Aquin (um 1225 - 07. März 1274)



    Alles was schön ist, bleibt auch schön,

    auch wenn es welkt.
    Und unsere Liebe bleibt Liebe,
    auch wenn wir sterben.

    Maxim Gorki ( 1886 - 1936)



    Die Zeit ist ein Augenblick.
    Unser Erdendasein wie unser Erdengang
    ein Fall durch Augenblicke
    .


    Jean Paul (21. März 1763 - 14. November 1825)










    Mit dem Tod seiner Eltern
    verliert man ein Stück seiner Vergangenheit,
    mit dem des Partners
    einen Teil seiner Gegenwart,
    mit dem seines Kindes
    ein Teil seiner Zukunft.


    Antoine de Saint-Exupery (* 29. Juni 1900; † 31. Juli1944)








    Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise,
    schwindet hin, was prahlt und prunkt,
    schwindet Hoffen, Hassen, Lieben und
    ist nichts in Sicht geblieben,
    als der letzte dunkle Punkt.


    Heinrich Theodor Fontane ( 30.Dezember 1819 - 20. September 1898)