• Trauersprüche 3






    Ewig bleibt es unverloren,

    was das Herz dem Herzen gab.

    Adalbert Stifter (* 23. Oktober 1805; † 28. Januar 1868



    Der ist erst ganz unglücklich,
    der die kahlen Wände seines Herzens nicht einmal
    mit Bildern der Erinnerung schmücken kann.

    Johann Nepomuk Nestroy (* 7. Dezember 1801; † 25. Mai 1862 )



    Beim Abschied nehmen kommt ein Augenblick,

    wo man die Trauer so stark vorausfühlt,
    das der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.

    Gustave Flaubert(* 12. Dezember 1821; † 8. Mai 1880)



    Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht t
    rauern.
    Meine Liebe wird mich überdauern
    und in fremden Kleidern dir begegnen
    und dich segnen.

    Joachim Ringelnatz (07.August 1883 - 17.November 1934)



    Steht ein Schmerz bevor oder hast dich bereits ergriffen,

    so bedenke, dass du ihn nicht vernichtest,
    in dem du dich von ihm abwendest!
    Sieh im fest ins Auge.

    Ernst von Freiherr von Feuchtersleben ( 29. April 1806 – 03. September 1849)



    Das wir erschraken, da du starbst,
    nein das dein starker Tod uns dunkel unterbrach,

    das bis dahin abreißend vom Seither:
    das geht uns an; das einzuordnen
    wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.

    Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 ; † 29. Dezember 1926 )



    Man kann den Tod eines geliebten Menschen

    tief und innig beklagen
    und doch in Hoffnung weiterleben.


    Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819; † 20. September 1898)



    Wie du beim Sterben gelebt zu haben wünschest,

    so solltest du jetzt schon leben.

    Marc Aurel (26.April 121 - 17. März 180)





    Der Tod ist nicht zu schlimm zu achten,
    dem ein gutes Leben vorangegangen.


    Augustinus (*13. November 354- 28.August 430)





    Unsere Toten sind nicht abwesend,
    sondern nur unsichtbar.
    Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
    in unser Augen voller Trauer.

    Augustinus (13. November 354 - 28.August 430)









    Die Summe unseres Lebens sind die Stunden,
    in denen wir liebten.


    Wilhelm Busch (* 15. April 1832; † 9. Januar 1908)









    Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert,
    denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.


    Franz von Sales (* 21. August1567; † 28. Dezember 1622)