• Trauersprüche 2




    Die Hoffnung ist der Regenbogen

    über den herabstürzenden Bach des Lebens.

    Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 ; † 25. August 1900)



    Ich glaube, daß wenn der Tod unse
    re Augen schließt,
    wir in einem Lichte stehn,
    von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.

    Arthur Schopenhauer (* 22. Februar 1788 ; † 21. September 1860)




    Der Tod ist ein natür
    licher Vorgang und
    nur ein Kind fürchtet einen solchen.

    Mark Aurel (* 26. April 121; † 17. März 180)



    Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,

    ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
    dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    So will ich warten auf das neue Leben und
    ohne Angst und Verzagen verblüh`n.

    Marie von Ebner-Eschenbach (* 13. September 1830; † 12. März 1916)



    Der Tod ist groß.

    Wir sind die Seinen.
    Lachendes Mundes.
    Wenn wir uns mitten im Leben
    meinen,
    wagt er zu weinen,
    mitten in uns.

    Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875; † 29. Dezember 1926)



    Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:

    Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
    und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd.

    Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749; † 22. März 1832)


    Ich bin bei Dir,
    du seist auch noch so ferne,
    du bist mir nah!
    Die Sonne sinkt,
    bald leuchten mir die Sterne.
    O wärst Du da!

    Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749; † 22. März 1832)



    Ich höre auf zu leben,

    aber ich habe gelebt.

    Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749; † 22. März 1832)



    So komme, was da kommen mag!

    So lang du lebtest ist es Tag.
    Und geht es in die Welt hinaus,
    wo du mir bist, bin ich zu Haus.
    Ich seh´ dein liebes Angesicht,
    ich seh die Schatten der Zukunft nicht.


    Theodor Storm (* 14. September 1817 ; † 4. Juli 1888)



    Wenn die Zeit kommt, in der man könnte,

    ist die vorüber, in der man kann.

    Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (* 13. September 1830; † 12. März 1916)



    Der Tod ist das Tor zum Licht

    am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

    Franz von Assisi (* 1181/1182; † 3. Oktober 1226)




    Und doch ist nie der Tod
    ein ganz willkommner Gast.


    Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749; † 22. März 1832)