• Trauer Lyrik





    Es geht ewig zu Ende,
    und im Ende keimt ewig der Anfang.

    Peter Rosegger (* 31. Juli 1843; † 26. Juni 1918)




    Freude macht uns Unsterblichen gleich.
    Das Siegel der Menschheit drückt uns der Schmerz auf die Stirn,

    wenn er uns beugt und erhebt.

    Emanuel Geibel (* 17. Oktober 1815; † 6. April 1884)




    Denn wir sind nur die Schale und das Blatt.
    Der große Tod, den jeder in sich hat,
    das ist die Frucht, um die sich alles dreht.


    Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 ; † 29. Dezember 1926)




    Auf der Welt ist kein Bestand
    wir müssen alle sterben.


    Georg Büchner (* 17. Oktober 1813; † 19. Februar 1837)





    Ich schliesse meine Augen in der gesegneten Gewissheit,
    dass ich einen Lichtstrahl auf der Erde hinterlassen habe.


    Ludwig van Beethoven (17. Dezember 1770; † 26. März 1827)




    Wenn auch die Menschen sterblich sind, die ich liebe,
    es ist doch das Unsterbliche,
    was ich an Ihnen vor allem liebte.


    Franz von Sales(* 21. August 1567; † 28. Dezember 1622)





    Wenn ihr mich sucht,
    sucht mich in euren Herzen.
    Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
    werde ich immer bei euch sein.

    Rainer Maria Rilke
    (* 4. Dezember 1875 ; † 29. Dezember 1926)




    Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins,
    sondern nur ein Zwischenereignis,
    ein Übergang aus einer Form
    des endlichen Wesens in eine andere.

    Wilhelm von Humboldt (* 22. Juni 1767; † 8. April 1835)




    Unser Erdenleben ist nur eine kleine Strecke
    auf der ganzen Bahn unsrer Existenz.


    Matthias Claudius (* 15. August 1740; † 21. Januar 1815)




    Es ist ungewiß wo uns der Tod erwartet,
    erwarten wir ihn überall.


    Michel de Montaigne(* 28. Februar 1533; † 13. September 1592)

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