
Florian musste ich wegen immer stärker werdender Schmerzen im Unterbauch am 2. Weihnachtsfeiertag ins Krankenhaus bringen. Dort blieb er dann auch erst mal und war nur noch zwei mal für ein kurzes Wochenende zu Hause. Nach den notwendigen Untersuchungen stand direkt nach den Neujahrsfeiertagen fest, es ist Bauchspeicheldrüsenkrebs, bereits sehr weit fortgeschritten....
Als Flo die Diagnose hatte und mir sehr offen mitteilte, wie es um ihn steht, habe ich die Dramatik natürlich erst gar nicht wahr haben wollen.
Innerhalb von 3 Wochen wurde mein Opa von einem Rentner mit Altersbeschwerden ein Schwerstpflegefall....
In tägl. Anrufen meiner Mutter, die ihn pflegte, sagte sie immer wieder ich solle mich mit dem Gedanken befassen, dass es nicht gut aussieht und es wohl dem Ende entgegenginge.
Aber irgendwie konnte ich nicht. Ich wollte auch nicht.
Es ist doch nur eine Bronchitis gewesen, und der Ausschlag im Mund vom Antibiotika. Hat die Ärztin doch gesagt. Meine Mutter übertreibt bestimmt. Der Opa muss doch nur mehr trinken. Dann wird das schon.
Leider wurde es schlimmer.
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Meine Mama kam am Di. 02.06.09 ins Krankenhaus, weil sie einen ganz dicken Bauch bekam, nichts mehr essen konnte und auf die Toilette ging auch nicht mehr.
Am Donnerstag 04.06. wurden ihr 3 Liter Wasser aus dem Bauch "gezogen". Ich bin mir sicher, dass das "Wasser" eine ungewöhliche Farbe hatte, denn es wurde später ein CT gemacht. Bist dahin hab ich geglaubt, das meine Mama einfach nur ein wenig krank ist und alles wieder gut wird.

